Nach Degradierung
Beiersdorfer verlässt HSV

Hamburg. Dietmar Beiersdorfer hat das Kapitel Hamburger SV beendet. Der Vorstandsvorsitzende wird den Fußball-Bundesligisten zum Jahresende verlassen. Ein Angebot von seinem Nachfolger Heribert Bruchhagen, nach der Kündigung als Club-Chef weiter als Sportdirektor zu wirken, schlug der Franke aus.

"Wir haben uns in den vergangenen Tagen mehrfach über die Zukunft unterhalten. Letztlich hat Dietmar mir signalisiert, dass er sich die Rolle als Sportdirektor aktuell nicht vorstellen kann. Das akzeptiere und respektiere ich", wird Bruchhagen auf der HSV-Homepage am Mittwoch zitiert. Beiersdorfer lenkte seit 2014 die Geschicke des Vereins, seit Mai in Doppelfunktion als Vorstandschef und Sportdirektor. "Die Trennung fällt mir wahnsinnig schwer. Trotzdem bin ich nach reiflicher Überlegung zum Entschluss gekommen, dass ich meine Tätigkeit hier in Kürze beenden werde. Der HSV braucht Klarheit und Verlässlichkeit in den Entscheidungen, damit die Verantwortlichen in Zukunft in Ruhe arbeiten können", sagte Beiersdorfer.

Der Zuspruch, den er erhalten habe, berühre ihn sehr: "Ich möchte mich bei allen Fans und Anhängern unseres Clubs ganz herzlich für die Unterstützung bedanken - gerade auch in schwierigen Zeiten", sagte er.
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