Neymar, Mbappé und Cavani treffen
Paris schon in Topform

Glasgow. Die leisen Worte von Neymar dürften der Konkurrenz von Paris Saint-Germain große Angst einjagen. "Wir lernen uns erst kennen, da fehlt einiges. Wir müssen uns besser einspielen", sagte der für 222 Millionen Euro von Barcelona an die Seine gewechselte Superstar aus Brasilien. Kurz zuvor hatte PSG mühelos mit 5:0 bei Celtic Glasgow gewonnen. Zum Champions-League-Auftakt fügte der Gruppen-Gegner des FC Bayern den Schotten die höchste Heimpleite seit 1895 zu - und erteilte ihnen in der ersten Hälfte eine Lehrstunde. Mithalten konnte am ersten Tag der Königsklasse allenfalls Lionel Messi, der beim 3:0 des FC Barcelona gegen Vorjahresfinalist Juventus zwei Treffer beisteuerte.

Der 466-Millionen-Euro-Sturm der Pariser ist, wie die französische "L'Équipe" feststellte, "sehr teuer, aber wirksam". Edinson Cavani traf doppelt (41./Foulelfmeter/85.), Neymar (20.) und Kylian Mbappé (34.) je einmal. Vor 58 000 Zuschauern gab es im Celtic Park nach Flanke des nach 62 Minuten eingewechselten Weltmeisters Julian Draxler auch ein Eigentor von Mikael Lustig (83.).

Marc-André ter Stegen im Tor von Barcelona sah, dass seine Kollegen bei der Wiederauflage des Endspiels von 2015 gegen Turin, das Barça mit 3:1 gewann, in der ersten Hälfte viel Mühe hatten. Dann aber kam Messi. Der Argentinier erzielte in der 45. das 1:0, bereitete das 2:0 durch Ivan Rakitic (57.) vor und sorgte nach sehenswertem Sololauf wieder selbst für den Endstand (69.). Ousmane Dembélé, erstmals von Anfang an eingesetzt, agierte hingegen unauffällig.
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