30.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Nur in 7 von 14 Final-Läufen Rudern

von Redaktion OnetzProfil

Amsterdam.(dpa) Marcel Hacker hat seinen Anspruch auf eine Medaille bei der Ruder-WM eindrucksvoll untermauert. Mit einem Sieg im Halbfinale der Titelkämpfe auf der Bosbaan in Amsterdam zog der 37 Jahre alte deutsche Einer-Routinier am Freitag in den Endlauf ein. Nach starker Vorstellung verwies der Magdeburger den neuseeländischen Olympiasieger Mahe Drysdale und den Vorjahres-Zweiten Angel Fournier Rodriguez auf die Plätze. Für Hacker ist es die bereits siebte WM-Finalteilnahme im Einer.

Neben Hacker blieb auch der Männer-Doppelzweier mit einem zweiten Platz hinter Kroatien im WM-Rennen. Dagegen war das Halbfinale für den Frauen-Doppelzweier und den leichten Vierer ohne Steuermann Endstation. Insgesamt sind die Deutschen in den 14 Final-Läufen der olympischen Klassen am Wochenende nur sieben Mal vertreten. So schlecht war diese Bilanz zuletzt bei der historischen Olympia-Pleite 2008 von Peking.

Judo Eine historische Blamage droht

Tscheljabinsk.(dpa) Fassungslos saß Peter Frese auf der Tribüne der "Traktor Ice Arena" von Tscheljabinsk und musste die nächste WM-Enttäuschung der deutschen Judokas mitansehen. Der Verbandschef war stinksauer. "Ich bin jetzt seit 14 Jahren dabei, aber so schlecht waren wir noch nie!", schimpfte Frese am Freitag. Kurz zuvor waren bei den Titelkämpfen am Ural wieder einmal alle deutschen Starter früh gescheitert; unter anderem hatte es die Vizeweltmeisterin von 2013, Laura Vargas Koch, schon im Achtelfinale erwischt.

Den Athleten des Deutschen Judo-Bundes (DJB) droht in Russland nicht weniger als eine historische Blamage: die erste medaillenlose WM seit 49 Jahren. Seit 1967 brachten deutsche Sportler, inklusive jene aus der DDR, von jeder Weltmeisterschaft Edelmetall nach Hause. Reißt in Russland, zwei Jahre vor den Olympischen Spielen 2016, die Serie? "Wenn ich das höre, beiße ich mir in den Arsch vor Wut", sagte Frese. Zwei siebte Plätze durch Mareen Kräh und Martyna Trajdos waren die besten Resultate der zwölf bislang angetretenen deutschen Sportler.

Europa-League

Qualifikation, 4. Runde

Rückspiele am Donnerstag

Lok. Moskau - Apoll. Limassol 1:4/1:1 Om. Nikosia - Dynamo Moskau 1:2/2:2 Neftci Baku - Partizan Belgrad 1:2/2:3 Met. Charkow - Chorzow n. V. 1:0/0:0 Krasnodar - San Sebastián 3:0/0:1 PAOK Saloniki - Zim. Chisinau 4:0/0:1 Astra Giurgiu - Olympique Lyon 0:1/2:1 Hajd. Split - Dnjepropetrowsk 0:0/1:2 FC Rostow - Trabzonspor 0:0/0:2 Schachtj. Soligorsk - Eindhoven 0:2/0:1

Sheriff Tiraspol - HNK Rijeka 0:3/0:1 Maccabi Tel Aviv - Ast. Tripolis 3:1/0:2 Twente Enschede - Kar. Agdam 1:1/0:0 FC Midtjylland - Panath. Athen 1:2/1:4 Fey. Rotterdam - Lugansk 4:3/1:1 Sparta Prag - PEC Zwolle 3:1/1:1 Rapid Wien - HJK Helsinki 3:3/1:2 St. Étienne - Karabüks. 1:0 (i.E 4:3)/0:1 Debrecen - Young Boys Bern 0:0/1:3 FC Zürich - Spartak Trnava 1:1/3:1

FC Turin - RNK Split 1:0/0:0 Mönchengladbach - Sarajevo 7:0/3:2 FC Villarreal - FK Astana 4:0/3:0 Tottenham - AEL Limassol 3:0/2:1 Nac. Funchal - Dinamo Minsk 2:3/0:2 Hull City - KSC Lokeren 2:1/0:1 Inter Mailand - Garðabær 6:0/3:0 Dinamo Zagreb - Petr. Ploiesti 2:1/3:1 Legia Warschau - FK Aktobe 2:0/1:0 FC Brügge - Grassh. Zürich 1:0/2:1 Rio Ave - IF Elfsborg 1:0/1:2

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