07.02.2018 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Olympia Eisige Kälte empfängt Biathleten

Pyeongchang. In eisiger Kälte hat das deutsche Biathlon-Team das erste Training nach der Ankunft in Pyeongchang absolviert. Die siebenmalige Weltmeisterin Laura Dahlmeier packte sich am Mittwoch immer wieder in ihre dicke rote Jacke ein, Maren Hammerschmidt hatte sogar einen Atemwärmer im Mund. Die große Gold-Favoritin Dahlmeier hatte zudem mit Problemen an ihrem Gewehr zu kämpfen. "Mein Verschluss geht total komisch und schwer", sagte die Garmisch-Partenkirchnerin.

Schal und Mütze sollen vor der Kälte schützen: Laura Dahlmeier absolvierte das erste Training im olympischen Biathlon-Zentrum. Bild: Hendrik Schmidt/dpa
von Agentur DPAProfil

Unter dem Flutlicht im Alpensia Biathlon-Center drehten die Skijäger auf den gut präparierten Loipen ihre Runden. "Vielleicht hätten wir gleich mit einem Rennen beginnen sollen. So gut werden die Verhältnisse vielleicht nicht mehr", sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig. Beim Sprint-Rennen am Samstag (12.15 Uhr/ZDF und Eurosport) soll es windiger werden.

Dahlmeiers große Rivalin Darja Domratschewa trainierte zuvor mit den weißrussischen Männern und wurde in der Loipe von ihrem Ehemann Ole Einar Björndalen begleitet. Der Rekord-Olympiasieger und Weltmeister aus Norwegen hatte die Qualifikation für die Winterspiele verpasst und ist nun als Betreuer für Weißrussland akkreditiert.

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