03.09.2017 - 22:14 Uhr
Sport

Roger Federer wartet im Achtelfinale der US Open auf Philipp Kohlschreiber "Dafür spielt man Tennis"

New York. Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber fordert im Achtelfinale der US Open am Montag Rekord-Grand-Slam-Sieger Roger Federer heraus. Der Wimbledonsieger aus der Schweiz gewann am Samstagabend in New York gegen den Spanier Feliciano Lopez ungefährdet 6:3, 6:3, 7:5. Nach zwei Fünf-Satz-Erfolgen überzeugte der Schweizer erstmals im Turnierverlauf und machte damit das Duell mit dem Augsburger perfekt. Kohlschreiber hatte zuvor in seinem Drittrunden-Match mit 7:5, 6:2, 6:4 gegen den Australier John Millman die Oberhand behalten. Der Hamburger Mischa Zverev tritt in der Nacht zum Montag im Achtelfinale gegen den Amerikaner Sam Querrey an.

Philipp Kohlschreiber trifft bei den US Open am Montag auf den Schweizer Roger Federer. Bild: Adam Hunger/dpa
von Agentur DPAProfil

Der Weltranglisten-37. Kohlschreiber bezeichnete das Aufeinandertreffen mit Federer als "sensationell" und schwärmte: "Dafür spielt man Tennis." Der Bayer hat allerdings bislang alle elf Vergleiche verloren. "Wenn er gut spielt, und ich gut spiele, wird es nicht reichen. Aber wenn er nicht gut spielt, bin ich da", sagte der 33-Jährige. "Man muss ihn dauerhaft unter Druck setzen."

Mit ungewohnt schwachen Auftritten hatte Federer in den ersten beiden Runden Zweifel an seiner Form wachsen lassen. Unter dem geschlossenen Dach des Arthur-Ashe-Stadions ließ er dem Weltranglisten-35. Lopez kaum eine Chance. Im dritten Satz gab die ehemalige Nummer eins eine 3:1-Führung zwar wieder her, geriet aber nicht in Gefahr und verwandelte nach 1:46 Stunden seinen ersten Matchball. "Ich bin sehr glücklich über meine Auftritt", sagte der 19-fache Grand-Slam-Sieger.

Der Basler strebt in Flushing Meadows ein Halbfinale gegen den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal an. Der Spanier kam der Vorschlussrunde mit einem 6:7 (3:7), 6:3, 6:1, 6:4 gegen den Argentinier Leonardo Mayer einen Schritt näher. Im Achtelfinale bekommt es der US-Open-Gewinner von 2010 und 2013 mit dem Ukrainer Alexander Dolgopolow zu tun.

Wenn er gut spielt, und ich gut spiele, wird es nicht reichen. Aber wenn er nicht gut spielt, bin ich da.Philipp Kohlschreiber vor dem Duell mit Roger Federer
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