30.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Rosberg und Hamilton die Trainingsschnellsten - Wieder Probleme bei Vettel Mercedes dominiert erneut

von Agentur DPAProfil

Mercedes dominiert auch nach der Sommerpause erwartungsgemäß das Formel-1-Geschehen nach Belieben. Nico Rosberg ließ im ersten Training zum Großen Preis von Belgien seinen Teamkollegen Lewis Hamilton knapp hinter sich. Der Brite revanchierte sich dann am Freitag im zweiten Durchgang mit der Tagesbestzeit vor dem deutschen WM-Spitzenreiter.

Sebastian Vettel musste in Spa-Francorchamps hingegen den nächsten herben Rückschlag hinnehmen. Nach nur elf Runden war der Renault-Motor defekt. Obwohl die Red-Bull-Mechaniker fieberhaft arbeiteten, schafften sie den notwendigen Triebwerkwechsel nicht mehr rechtzeitig für die Nachmittagssession. "Die Zündung funktionierte nicht mehr, es wurde aber weiter Benzin eingespritzt. Das hat sich im heißen Auspuff entzündet. Die Detonation hat den Auspuff beschädigt", erklärte Red Bulls Technischer Direktor Adrian Newey das nächste Malheur am anfälligen RB10 des vierfachen Weltmeisters aus Heppenheim.

Um die Power-Einheit noch retten zu können, gingen die Verantwortlichen lieber kein Risiko ein und ließen ein älteres Modell mit weniger Leistung und höherem Benzinverbrauch einbauen. Was für Nachteile das Vettel in der Qualifikation am Samstag und im Rennen am Sonntag bringt, wird sich zeigen. Im ersten Training hatte es wegen des Problems nur zu Platz elf gereicht.

Jeweils in die Top Ten schaffte es Nico Hülkenberg. Der Force-India-Pilot aus Emmerich belegte die Plätze acht und zehn. Adrian Sutil (Gräfelfing) kam im Sauber auf die Ränge 14 und 12. André Lotterer konnte bei seiner Premiere für das Hinterbänkler-Team Caterham keine Akzente setzen. Der Duisburger kam im zweiten Trainingslauf auf Platz 20.

Das Mercedes-Duo hat indes bei Temperaturen um 15 Grad in den Ardennen eindrucksvoll demonstriert, dass es auch beim zwölften Saisonlauf (Start: 14.00 Uhr/RTL und Sky) klarer Favorit ist. Angesichts des deutlichen Vorsprungs vor der vom drittplatzierten Ferrari-Star Fernando Alonso angeführten Konkurrenz bleibt wohl nur offen, ob Rosberg oder Hamilton den belgischen Grand Prix gewinnt.

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