28.02.2005 - 00:00 Uhr
Sport

Schwache Blue Devils verlieren in Crimmitschau 0:6 - Haider trainiert ab Dienstag wieder Mit "Sechser-Pack" gut bedient

Auch unter dem neuen Trainer Sergej Svetlov kommen die Blue Devils in fremden Stadien nicht über die Rolle des Punktelieferanten hinaus. Am Sonntag stand in Crimmitschau die 24. Auswärtspartie auf dem Programm, dabei setzte es die 22. Niederlage. Und die fiel mit 0:6 (0:2, 0:1, 0:3) deutlich aus.

von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Gegen den direkten Konkurrenten in der am 18. März beginnenden Abstiegsrunde sahen die Blue Devils am Sonntag kein Land. "Crimmitschau war die frischere Mannschaft", nahm Sergej Svetlov seine Cracks in Schutz. Doch allein das momentan harte Trainingsprogramm kann nicht als Entschuldigung für den schwachen Auftritt herhalten. Die eh schon klare Niederlage hätte nämlich noch deutlich höher ausfallen können.

Im mit nur knapp 1700 Zuschauern spärlich besetzten Sahnpark traten beide Teams nicht in Bestbesetzung an. Bei Weiden fehlten der nach der sechsten Zehnminutenstrafe gesperrte J. F. Boutin sowie die verletzten Reinhard Haider, Florian Mayer (Adduktorenverletzung) und Florian Bartels (Rückenprobleme). Goalie Haider nimmt übrigens am Dienstag, rund vier Wochen nach seinem Kieferbruch, wieder das Training auf. Die Sachsen hatten nur ein Rumpfteam - 13 Feldspieler - zur Verfügung, besonders schmerzte im Vorfeld der Ausfall des kanadischen Torjägers Eric Schneider.

Dieser Nachteil machte sich bei den "Eispiraten" dann aber zu keiner Phase bemerkbar. Von Beginn an gab die Truppe von Trainer Jiri Ehrenberger mächtig Gas und bereits nach 47 Sekunden zappelte die Scheibe im EV-Kasten, Torschütze war Ryan Smith. Crimmitschau blieb am Drücker, von Weiden war nichts zu sehen. Logische Folge war das 2:0 (8.) durch Mirko Reinke. Dass es nach dem ersten Drittel "nur" 2:0 stand, hatten die Blue Devils einzig Keeper Christian Meiler zu verdanken, der sich den pausenlosen Angriffen entgegen stemmte. Weidener Offensivaktionen waren in den ersten 20 Minuten nur zwei, drei zu notieren.

Im zweiten Abschnitt drosselte Crimmitschau etwas das Tempo, hielt das Match aber jederzeit unter Kontrolle. Weiden wurde etwas mutiger und hatte durch Christian Kinateder (30.) und Samuel St. Pierre (32.) zwei gute Szenen. Doch als dann Michael Höck die Strafbank drückte, erhöhte Mark Smith auf 3:0 (34.). Wenig später wurde ein Treffer von Torsten Heine wegen Abseits nicht anerkannt (35.).

Je länger das Match dauerte, um so mehr war beiden Mannschaften anzumerken, dass es für sie zum Ende der Vorrunde um nichts geht. Crimmitschau tat zumindest noch etwas für die in dieser Saison nicht verwöhnten Fans und legte noch drei Treffer nach.

Das 4:0 (51.) durch Radek Vit fiel sogar, als Weiden einen Mann mehr auf dem Eis hatte. Das halbe Dutzend machten die Sachsen dann mit zwei Powerplay-Toren voll. Als Stephan Hagn draußen saß, traf Garrett Bembridge (55.). Und die Strafe gegen Christian Grosch nutzte Thomas Gödtel zum 6:0-Endstand (57.).

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