11.07.2017 - 22:18 Uhr
Sport

Schwimmen Keine Medaillenprognose

Budapest. Der deutsche Chefbundestrainer Henning Lambertz ist wenige Tage vor Beginn der Schwimm-WM zufrieden mit dem Stand der Vorbereitung seiner Athleten. "Bisher ist alles paletti, alles gut", sagte er der Deutschen Presse-Agentur vor dem am Freitag beginnenden Saisonhöhepunkt in Budapest. "Was wir jetzt noch machen, ist Formzuspitzung. Die Basisarbeit ist gelegt."

So sieht die Goldmedaille bei der Schwimm-WM in Budapest aus. Ob sich deutsche Schwimmer eine solche Plakette umhängen dürfen, ist angesichts der Ergebnisse von Olympia 2016 fraglich. Bild: Tibor Illyes/dpa
von Agentur DPAProfil

In den ersten Tagen der Weltmeisterschaften sind zunächst die deutschen Freiwasserschwimmer, Wasserspringer und Synchronschwimmerinnen gefordert. Die von Lambertz trainierten Beckenschwimmer starten am 23. Juli in die bis zum 30. Juli dauernden Wettkämpfe. Eine Medaillenprognose gibt Lambertz ein Jahr nach der Olympia-Pleite nicht ab. Die größten Hoffnungen im Becken sind Lagen-Ass Philip Heintz, Brustschwimm-Weltmeister Marco Koch und Schmetterlings-Spezialistin Franziska Hentke.

"Es geht jetzt nicht mehr darum, Defizite abzustellen, sondern Vorhandenes optimal auszuprägen", sagte der Chefbundestrainer, der mit den meisten seiner Sportler derzeit in Heidelberg trainiert. "Wer jetzt noch keine gute Grundlagenausdauer hat, bekommt sie auch nicht mehr bis zur WM." Der DSV tritt nach der Qualifikation mit sehr harten Normen nur mit einem Mini-Kader bei den Beckenwettbewerben an. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro war der DSV im vergangenen Sommer wie vier Jahre zuvor in London ohne Beckenmedaille geblieben.

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