Sieg in Stuttgart: Fürth will jetzt mehr

Auflösungserscheinungen? Nicht mit Edgar Prib! Nach dem vierten Saisonerfolg gab der Sieggarant der SpVgg Greuther Fürth die Marschroute für den Bundesliga-Endspurt aus. "Wir haben uns vorgenommen, die letzten Spiele noch zu gewinnen", sagte der 23-Jährige forsch nach dem schmeichelhaften 2:0 am Samstag beim VfB Stuttgart - zugleich der höchste Sieg der Franken in der Bundesliga. "In der ersten Hälfte waren wir chancenlos und haben überhaupt keinen Zugang zum Spiel gefunden", bilanzierte Coach Frank Kramer. "Im zweiten Durchgang haben wir ein anderes Gesicht gezeigt."

Wenn es brenzlig wurde, war Prib nicht weit. Das umworbene Eigengewächs der "Kleeblätter" lieferte sich in der 50. Minute einen haarigen Zweikampf mit Martin Harnik - doch der mögliche Strafstoß für die Stuttgarter blieb aus. Im direkten Gegenzug wollte VfB-Verteidiger Gotoku Sakai im eigenen Sechzehner vor Prib retten, überwand dabei jedoch unglücklich Keeper Sven Ulreich. Der einzige Fürther, der in einer über weite Strecken lethargischen Mannschaft so etwas wie Lebhaftigkeit ausstrahlte, stand auch eine Minute vor dem Abpfiff im Fokus. Nach einem Konter legte Prib quer und ermöglichte dem erst neun Minuten zuvor eingewechselten Ilir Azemi sein erstes Bundesligator.
"Es war klar, dass Stuttgart zuhause besser spielt. Jeder hat aber für jeden gekämpft", analysierte der Joker nach dem 17. Auswärtszähler der Fußball-Saison. "Wir wollen uns vernünftig aus der Bundesliga verabschieden. Jetzt haben wir noch zwei Highlights."

Die Fürther haben nur noch ein Ziel: der erlösende erste Heimsieg soll her. "Wir werden alles in die Waagschale werfen", kündigte Mavraj für das Duell mit Überraschungsmannschaft SC Freiburg am kommenden Samstag an. Da wird auch Prib wieder gefordert sein.
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