09.03.2018 - 22:04 Uhr
Deutschland & Welt

Sieg und Niederlage in der Europa-League BVB bedient, Leipzig hadert

Dortmund/Leipzig. Den Profis von Borussia Dortmund schlug Wut und Ablehnung der treuesten Fans entgegen, die Mannschaft von RB Leipzig durfte sich trotz Gegentor-Makel feiern lassen. Die Hoffnungen der Bundesliga auf wenigstens einen Vertreter im Viertelfinale der Europa-League liegen vor allem auf dem deutschen Vizemeister aus Sachsen nach dessen 2:1-Heimsieg im Hinspiel gegen den FC Zenit St. Petersburg. Der deutsche Vizemeister von 2016 aus Westfalen befeuerte mit seiner 1:2-Pleite gegen den FC Salzburg auch noch ein pikantes mögliches Duell der beiden Red-Bull-Clubs aus Leipzig und der Mozartstadt.

Marcel Schmelzer (hinten) und Mahmoud Dahoud waren konsterniert. Bild: Bernd Thissen/dpa
von Agentur DPAProfil

"Momentan ist es schwer für mich, das zu erklären", sagte BVB-Trainer Peter Stöger nach dem erschreckend schwachen Auftritt am Donnerstagabend. "Wir haben verdient verloren, das darf uns zu Hause einfach nicht passieren", betonte Kapitän Marcel Schmelzer. Der Tabellendritte der Bundesliga blieb gegen die Salzburger, die Red Bull als Hauptsponsor haben und sich Jahr für Jahr als österreichischer Serienmeister vergeblich um den Einzug in die Gruppenphase der Champions-League bemühen, praktisch alles schuldig. Stögers bilanzierende Analyse in nur einem Satz klang so ernüchternd wie es die Vorstellung der Mannschaft war, die schon am Sonntag (18 Uhr/Sky) gegen die punktgleiche Eintracht aus Frankfurt ran muss.

Leipzig fehlten nur wenige Minute zum Wunschergebnis. Domenico Criscitos Freistoßtreffer in der 86. Minute erschwert die Aufgabe trotz Hinspiel-Sieg. "Das Positive überwiegt bei Weitem. Wir fahren nach St. Petersburg und haben alle Chancen", sagte Hasenhüttl. Auch dank Timo Werner. Der Nationalstürmer erhöhte nach der 1:0-Führung durch Bruma (56.), zu dem der die Vorlage gegeben hatte, auf 2:0 (77.).

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