18.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Start-Ziel-Sieg am Nürburgring - Ekström im Pech Marco Wittmann vor DTM-Triumph

Marco Wittmann küsst den Siegerpokal. Bereits beim nächsten Rennen am Lausitzring kann der BMW-Fahrer seinen ersten Titelgewinn im Deutschen Tourenwagen Masters feiern. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Dank eines Start-Ziel-Sieges am Nürburgring kann Marco Wittmann schon beim nächsten Rennen am Lausitzring seinen ersten Titel im Deutschen Tourenwagen Masters perfekt machen. Der BMW-Fahrer lieferte am Sonntag in der Eifel bei seinem vierten Saisonerfolg erneut eine nahezu fehlerfreie Vorstellung ab und hat bei noch drei ausstehenden Läufen 64 Punkte Vorsprung auf Rang zwei. "Mittlerweile kann ich mich da nicht mehr rumschlagen, es schaut gut aus", sagte Wittmann noch vor der Siegerehrung. "Ein toller Erfolg für uns, für mich, für BMW", meinte er in der ARD. Zuletzt hatte er es noch abgelehnt, vom Titelgewinn zu sprechen.

Rang zwei nach insgesamt 177,821 Kilometern auf dem Traditionskurs ging an Titelverteidiger Mike Rockenfeller. Audi wartet damit seit mehr als einem Jahr auf einen DTM-Sieg. Dritter wurde Rockenfellers Markenkollege Edoardo Mortara. Der Italiener schob sich dadurch punktgleich mit Mattias Ekström auf Rang zwei der Gesamtwertung. Beide haben je 56 Zähler. Bester Mercedes-Fahrer wurde Ex-Formel-1-Pilot Paul Di Resta auf Rang vier. Die Schwaben platzierten vier Fahrer in den Top Ten.

Die fünf hinter ihm platzierten Audi-Piloten konnten Wittmann schon am Start nicht gefährlich werden. Rockenfeller kam zwar wie der BMW-Fahrer gut vom Fleck, hatte aber vor dem Ende der ersten Runde gut eine Sekunde Rückstand auf Wittmann. Dass sein härtester Verfolger Ekström seinen RS5 DTM schon früh abstellen musste, spielte Wittmann zudem in die Karten. "Irgendwas ist gebrochen hinten rechts", berichtete Ekström, nachdem er seinen Dienstwagen in Runde drei in der Box geparkt hatte.

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