06.04.2018 - 22:36 Uhr
Deutschland & Welt

Tennis-Herren im Soll Davis-Cup: Nach dem ersten Tag 1:1 gegen Spanien

Deutschlands Tennis-Herren haben weiter alle Chancen auf den Einzug ins Halbfinale des Davis-Cups. In Spanien steht es nach dem ersten Tag 1:1. Ein starker Alexander Zverev brachte die Gäste in Führung, Rafael Nadal glich bei seinem Comeback für die Gastgeber aus.

Alexander Zverev (Bild) brachte das deutsche Team durch einen Drei-Satz-Sieg gegen David Ferrer in Führung. Danach verlor Philipp Kohlschreiber gegen Rafael Nadal. Bild: Jose M. Fernandes de Velasco/gtres/dpa
von Agentur DPAProfil

Valencia. Alexander Zverev hervorragend, Philipp Kohlschreiber ohne Chance: Auf dem Weg ins erste Davis-Cup-Halbfinale seit elf Jahren liegen Deutschlands Tennis-Herren nach dem ersten Tag in Valencia weiter im Soll. Zverev brachte das deutsche Team im Viertelfinale in Spanien am Freitag in Führung. Der Weltranglisten-Vierte setzte sich gegen David Ferrer souverän mit 6:4, 6:2, 6:2 durch und holte damit den erhofften ersten Punkt. Weil Kohlschreiber danach gegen den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal beim 2:6, 2:6, 3:6 aber völlig ohne Chance war, steht es nach dem ersten Tag 1:1.

Doppel am Samstag

Dem Doppel am Samstag (14 Uhr/DAZN) kommt nun große Bedeutung zu. Auf deutscher Seite sind Tim Pütz und Jan-Lennard Struff, für Spanien sind Feliciano und Marc Lopez vorgesehen. Allerdings sind Änderungen bis eine Stunde vor Beginn der Partie noch möglich. "Unser Doppel hat seine letzten zwei Spiele gewonnen und auch das letzte Doppel gegen Spanien haben wir geholt. Das stimmt uns positiv", sagte Teamchef Michael Kohlmann.

Zverev verwandelte in der Stierkampfarena nach nur 1:55 Stunden seinen zweiten Matchball. "Für mein erstes Spiel auf Sand nach nur drei Trainingseinheiten auf dem Belag war das eine solide Leistung", sagte er zufrieden. Am Sonntag trifft Zverev im Top-Match auf die Nummer eins der Welt. Gegen einen insgesamt schwachen Kohlschreiber wurde Nadal in seinem ersten Match nach rund zehn Wochen Verletzungspause so gut wie gar nicht gefordert. Dem deutschen Davis-Cup-Routinier unterliefen viel zu viele leichte Fehler, um Nadal in Bedrängnis bringen zu können. "Er war heute einfach zu stark", sagte Kohlschreiber.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp