11.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

U-20-Juniorinnen 5:5 gegen China - Sara Däbritz trifft zwei Mal für die DFB-Elf - Zum Abschluss ... Zehn Tore und doch kein Sieger

Die Ebermannsdorferin Sara Däbritz traf zwei Mal für Deutschland. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Torfestival bei der U-20-WM der Frauen: Trotz einer tollen Offensivleistung mit fünf Toren haben die deutschen Fußball-Juniorinnen bei der Weltmeisterschaft in Kanada den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale verpasst. Die Mannschaft von Trainerin Maren Meinert spielte am Freitagabend (Ortszeit) in Edmonton 5:5 (2:1) gegen China. Die zehn Treffer im Commonwealth-Stadion bedeuten die Einstellung des Trefferrekords bei einer U-20-Frauen-WM. Deutschland hatte 2006 in Russland sein Vorrundenspiel gegen Mexiko 9:1 gewonnen.

Gerechtes Unentschieden

"Es war ein ungewöhnliches Spiel und Ergebnis. Ein 5:5 habe ich persönlich auch noch nicht erlebt, aber das ist noch nicht einmal ein ungerechtes Ergebnis. Die Punkteteilung geht in Ordnung", befand Meinert, die den Kampfgeist ihres Teams lobte. Fünf Gegentreffer seien aber definitiv zu viel. "Wir müssen sicher über viele Dinge reden, die passiert sind. Aber auf der anderen Seite ist es uns auch gelungen nach einem Rückstand wiederzukommen", sagte sie. "Das war total verrückt. Wir haben zu leichte Gegentore bekommen, werden aber daraus viel lernen. Wir müssen jetzt gut regenerieren und gegen Brasilien alles geben, um zu gewinnen", meinte 1:0-Schützin Pauline Bremer. Die aus Ebermannsdorf (Kreis Amberg-Sulzbach) stammende Sara Däbritz, die zwei Mal (45.+1/68./Handelfmeter) traf, sagte: "Heute waren wir nicht so kompakt wie gegen die USA und haben nicht so gut in die Zweikämpfe gefunden." Zum Vorrundenabschluss kann Deutschland (4 Punkte) als Gruppe-B-Tabellenführer am Dienstag, 12. August, (22 Uhr MESZ/Eurosport) in Montreal gegen Brasilien den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen. Die Südamerikanerinnen verloren ihr zweites Spiel 0:1 gegen Titelverteidiger USA, der trotz der 0:2-Auftaktpleite gegen die DFB-Elf wieder gute Chancen auf die K.-o.-Runde hat.

Vier Mal in Führung

Die für Potsdam stürmende Pauline Bremer hatte bei strömendem Regen gegen China den Torreigen in der 10. Spielminute eröffnet. Insgesamt viermal lag die deutsche Mannschaft jeweils mit einem Tor in Front, einmal führten die Chinesinnen (4:3) in der packenden Partie. Neben Bremer und Däbritz traf auch Theresa Panfil (51./71.) für die DFB-Elf.

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