02.07.2017 - 21:48 Uhr
Sport

U21-Europameister schielen schon in Richtung WM 2018 Zweitägiger Party-Marathon

Krakau. Beim zweitägigen Party-Marathon träumte der eine oder andere U21-Europameister schon von der WM im kommenden Jahr. Stolz trug Abwehrchef Niklas Stark den EM-Pokal, als die U21-Helden am Tag nach ihrem Final-Triumph von Krakau völlig übermüdet von der rauschenden Titel-Feier wieder in der verregneten Heimat landeten. Das Jung-Ensemble um Finaltorschütze Mitchell Weiser setzt nach einem Coup wie dem von Manuel Neuer & Co. acht Jahre zuvor auf die eigene weltmeisterliche Zukunft.

Stolz, stolzer, Stefan Kuntz: Der Trainer der deutschen U21-Europameister dürfte in den nächsten Tagen seinen Vertrag mit dem DFB verlängern. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

"Wenn man so einen Pokal gewinnt, wird man das niemals vergessen. In zwei Jahren wird sich jeder an dieses Team erinnern", prophezeite Trainer Stefan Kuntz seinen Jung-Helden eine große Zukunft. Ob es bei dem ein oder anderen aber schon für die WM 2018 reicht oder nicht - die Entscheidung darüber trifft in einem Jahr einzig und allein Bundestrainer Joachim Löw. Kuntz kann aber seine Empfehlungen abgeben, ein neuer Vertrag für den 54-Jährigen bis 2020 ist nur Formsache.

Die beeindruckende Europameisterschaft und der Titel durch ein 1:0 im Finale gegen Spanien geben Rückenwind im Kampf um die Plätze im WM-Kader 2018 und für die weitere Entwicklung. Spielmacher Max Meyer, der ohnehin schon Erfahrung im A-Team hat, spielte eine ganz starke EM. Auch Profis wie Dauerläufer Jeremy Toljan, Defensiv-Ass Stark oder Kapitän Maximilian Arnold empfahlen sich für höhere Aufgaben. Bis in die frühen Morgenstunden feierten Serge Gnabry, Meyer und Kollegen in Krakau. "Im Pokal war eine Menge Alkohol drin", berichtete Arnold. Kuntz genoss den Triumph auch mal einen Moment allein, paffte vor dem Hotel an seiner Zigarre und gönnte sich einen guten Rotwein. "Nach eineinhalb Stunden Schlaf haben wir es heute Morgen dann erst so richtig realisiert", sagte er am Tag nach dem Triumph. "Ich glaube nicht, dass es viel schönere Gefühle geben kann."

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