25.02.2018 - 21:34 Uhr
Deutschland & Welt

Verkorkste Olympische Spiele Pechstein zum Abschluss auf Rang 13

Pyeongchang. Claudia Pechstein verließ das Eis im Gangneung-Oval mit einem Lächeln. "Ich wollte ins Finale, das habe ich geschafft. Ich bin stolz, dass ich dieses Programm hier mit 46 Jahren bei meinen siebten Spielen absolviert habe", meinte die fünfmalige Olympiasiegerin nach ihrem insgesamt 19. Rennen bei Winterspielen.

von Agentur DPAProfil

Mit einem 13. Platz bei der Olympia-Premiere des Massenstart-Rennens konnte die Berlinerin die miserable Bilanz der deutschen Eisschnellläufer in Pyeongchang nicht mehr aufpolieren. Der Abschwung geht nach dem ersten Olympia-Abschneiden ohne Medaille nach 50 Jahren in Sotschi 2014 ungebremst weiter. Zwei Tage nach ihrem 46. Geburtstag reichten Pechsteins Körner nicht mehr. "Ich habe mir gesagt: Medaille oder nix und habe mich deshalb auch nicht an den Zwischenspurts beteiligt. Ich wollte das Rennen mitgestalten, aber das ist mir nicht so gut gelungen", sagte sie und hustete wieder heftig in der Mixed-Zone, weil ihr die trockene Luft in der Halle zu schaffen machte.

Das erste Olympia-Gold im Massenstart ging am Samstag an die Japanerin Nana Takagi. Riesenstimmung herrschte unter den 7500 Zuschauern im ausverkauften Gangneung-Oval, als ihr Liebling Kim Seung Hoon im Rennen der Herren alle Konkurrenten stehen ließ und sich souverän seinen zweiten Olympiasieg sicherte.

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