16.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Verletzter Martínez fehlt dem FC Bayern halbes Jahr Stimmung getrübt

Verletzung mit Folgen: Javi Martínez liegt am Boden und hält sich das linke Knie, während Mannschaftskollege Thomas Müller (links) und der Dortmunder Sokratis sorgenvoll dreinblicken. Der Spanier wird dem FC Bayern nach dem Kreuzbandriss im Supercupfinale am Mittwoch ein halbes Jahr fehlen. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Vorfreude auf den DFB-Pokal? Nicht wirklich. Die schwere Knieverletzung von Defensiv-Ass Javi Martínez hat die Stimmungslage beim FC Bayern München zwischen dem verlorenen Supercup-Finale gegen den nationalen Rivalen Borussia Dortmund und dem nächsten Westfalen-Trip am Wochenende nach Münster weiter getrübt. "Egal das Ergebnis, egal der Cup - Javis Verletzung ist das Schlimmste", stöhnte Trainer Pep Guardiola, der bis ins kommende Jahr ohne seinen spanischen Landsmann Martínez auskommen muss, in seinem Fazit nach dem 0:2 im ersten Pflichtspiel der Saison.

Das Pech des 25-Jährigen, der bei einem unglücklichen Zusammenprall mit BVB-Profi Marcel Schmelzer einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten hatte, verschärft die schwierige Ausgangslage der Münchner zum Saisonstart. Guardiola und den Bayern-Bossen bleibt nur wenig Zeit zu entscheiden, ob die Personaldecke in der Abwehr nicht zu dünn geworden ist. Anfang September schließt das Transferfenster.

"Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen - ich werde noch stärker zurückkommen", versprach Martínez, der in den USA operiert werden soll. Sein Ausfall wiegt schwer, auch die Kollegen reagierten betroffen. "Das ist einfach bitter. Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, der in vielen großen Spielen den Unterschied ausgemacht hat. Im letztjährigen Pokalfinale zum Beispiel", sagte Arjen Robben.

Beim 2:0-Erfolg der Bayern gegen Dortmund am 17. Mai in Berlin ragte Martínez als zentraler Spieler einer Dreier-Abwehrkette heraus. Beim Pokal-Neustart exakt drei Monate später am Sonntag (16 Uhr) beim Drittligisten Preußen Münster fehlen neben Martínez sicher die ebenfalls verletzten Thiago und Rafinha sowie der angeschlagene Franck Ribéry .

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