18.02.2018 - 08:57 Uhr
Deutschland & Welt

Eishockey-Spieler siegen nach 16 Jahren Penalty-Krimi gewonnen

Endlich ein Sieg nach 16 Jahren: Das deutsche Eishockey-Team gewinnt den Penalty-Krimi gegen Norwegen. Die einzige realistische  Medaillenchance für Deutschland am Sonntag beim Biathlon ist jedoch schon vertan. Und das Noro-Virus beeinflusst langsam die Wettbewerbe. 

Die deutschen Eishockey-Spieler bejubeln in Südkorea ihre Treffer. Bild: Peter Kneffel/dpa
von Agentur DPAProfil

Pyeongchang. 16 Jahre lang mussten Deutschlands Eishockey-Spieler bei Olympischen Spielen auf einen Sieg warten. Nach dem 2:1 nach Penaltyschießen gegen Norwegen fühlt sich das Team nun stark genug, auch das Viertelfinale zu erreichen. Matchwinner Danny aus den Birken hat Deutschlands Eishockey-Cracks zum ersten Sieg bei Olympia seit 16 Jahren geführt. Mit zwei gehaltenen Penaltys und anderen Paraden hatte der zuvor gescholtene Goalie großen Anteil am 2:1 (0:0, 1:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen Norwegen am Sonntag in Pyeongchang. Mit dem ersten Sieg im dritten Turnierspiel und dem ersten Erfolg bei Winterspielen seit 2002 in Salt Lake City überhaupt holte sich die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) das nötige Selbstvertrauen für das Alles-oder-nichts-Spiel am Dienstag.

Hintere Plätze bei Riesenslalom

Der Österreicher Marcel Hirscher hat seinen zweiten Olympiasieg bei den Winterspielen von Pyeongchang gefeiert. Im Riesenslalom setzte sich der 28-Jährige am Sonntag in überlegener Manier durch und gewann wie schon in der Alpinen Kombination Gold. Hirscher distanzierte den Norweger Henrik Kristoffersen um 1,27 Sekunden, Bronze sicherte sich Alexis Pinturault aus Frankreich. Die deutschen Skirennfahrer hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Linus Straßer wurde 22., Fritz Dopfer kam auf Platz 26. Alexander Schmid schied im ersten Lauf aus.

Nach Norovirus: Keine Chance auf Gold

Nach seiner Norovirus-Erkrankung hat Slopestyle-Goldkandidat Fabian Bösch keine Chance mehr auf den Olympiasieg in Pyeongchang. Der Schweizer Ski-Freestyler landete am Sonntag mit nur 55,00 von 100 möglichen Punkten auf Platz 24 in der Qualifikation und schied aus. Nach Angaben der Olympia-Mannschaft der Eidgenossen vom Freitag hatte er aber keine Krankheitssymptome mehr gezeigt. 

Skispringer Geiger Platz gesichert

Skispringer Karl Geiger hat sich mit seinem sechsten Platz von der Großschanze einen Startplatz für das Teamspringen bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gesichert. Der Oberstdorfer sei genauso wie Olympiasieger Andreas Wellinger und Richard Freitag am Montag (13.30 Uhr/MEZ) für das DSV-Team dabei.

Mehr als eine Million Eintrittskarten verkauft

Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang haben die Marke von einer Million verkaufter Tickets überschritten. 1,07 der rund 1,17 Millionen Eintrittskarten wurden abgesetzt, wie ein Sprecher des Organisationskomitees am Sonntag mitteilte: «Es sind nicht mehr viele Tickets übrig», sagte er. Mit 146.000 Zuschauern in den Wettkampfstätten war der Samstag der bislang besucherstärkste Olympia-Tag. Auf den Straßen der Olympia-Region kam es zu erheblichen Staus, auch weil in Südkorea die Neujahrsferien zu Ende gingen.

Slopestyle-Gold an Norweger

Der norwegische Ski-Freestyler Oystein Braaten ist Olympiasieger im Slopestyle. Mit seiner Flugshow auf höchstem Niveau setzte sich der 22-Jährige am Sonntag in Pyeongchang mit 95,00 von 100 möglichen Punkten durch. Braaten gewann vor Nick Goepper aus den USA und dem Kanadier Alex Beaulieu-Marchand. Deutsche Teilnehmer waren in Südkorea nicht dabei.

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