10.02.2018 - 01:30 Uhr
Deutschland & Welt

TV-Tipps für die Olympischen Winterspiele: Was lohnt sich am Samstag? Bittere Kälte und würzige Suppe

Kaum ist John Lennons Friedenshymnus "Imagine" bei der Eröffnungsfeier (ausgerechnet im gespaltenen Korea!) verklungen, geht es für die deutschen Teilnehmer am Samstag um die vorderen Plätze. Besonders gespannt bin ich auf den Auftakt im Biathlon. Um 12.15 Uhr sollten Sie unbedingt vor dem Fernsehbildschirm sitzen. Am besten dick in Decken eingepackt, dann kommt echtes Pyeongchang-Flair auf. In Südkorea ist es nämlich derzeit bitterkalt - bis zu 20 Grad unter null soll es haben. Bleibt uns bloß zu hoffen, dass das Biathlon-Ass Laura Dahlmeier nichts ausmacht und sie beim Abdrücken am Schießstand nicht zu sehr zittert. Die 7,5 Kilometer im Sprint stehen für sie an. Ein guter Einstand in die Spiele könnte für sie, im Wortsinne, Gold wert sein.

Frostiges Südkorea: Die deutsche Biathletin Laura Dahlmeier trotzt der Kälte. Bild: Hendrik Schmidt/dpa
von Florian Bindl Kontakt Profil

Einschalten lohnt sich auch um halb zwei. Auf Zentimeter wird es ankommen, wenn die deutschen Skispringer starten, Richard Freitag scheint seinen Sturz in Innsbruck bei der Vierschanzentournee noch immer nicht ganz aus den Skistiefeln geschüttelt zu haben. Zu seiner herausragenden Form vor Weihnachten fand er noch nicht zurück. Bei der Olympia-Generalprobe in Willingen erlebte er einen rabenschwarzen Tag und landete auf Platz 28. Dennoch zählt er zum Favoritenkreis. Interessant wird, wie sich die deutschen Springer gegen die starke Konkurrenz aus Norwegen und Polen behaupten. Die segeln derzeit nämlich in einer eigenen Liga. Aber: Dadurch, dass der Wettbewerb auf der Normalschanze statt der sonst üblichen Großschanze stattfindet, kommt zusätzliche Würze in die Olympia-Suppe. Eine Prognose ist hier fast unmöglich, die Karten werden neu gemischt, Spannung? Garantiert!

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