01.05.2016 - 11:06 Uhr
Sport

Volleyball Berlin verdirbt Moculescus Abschied

Berlin. Nach einem minutenlangen Meistertanz streiften sich die neuen Berliner Meisterspieler die vorbereiteten T-Shirts über. "Drei auf einen Streich" stand auf den orangenen Hemden: Nach dem nationalen Pokal und dem CEV-Cup ist 2016 auch die Meisterschale in Berlin. Mit einem ungefährdeten 3:0 (26:24, 25:16, 25:21) im dritten Finalspiel entthronten die BR Volleys den Titelverteidiger VfB Friedrichshafen und gewannen zum siebten Mal die deutsche Volleyball-Meisterschaft der Männer. Der dritte Sieg in der Playoff-Endspielserie machte am Sonntag den ersten Titeltriumph der Berliner in eigener Halle seit 2004 perfekt.

Friedrichshafens Trainer Stelian Moculescu verabschiedet sich bei den Fans. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Sein Kollege Stelian Moculescu hatte das letztes Spiel seiner beispiellosen Trainer-Karriere ohne große Gefühlsausbrüche am Spielfeldrand verfolgt. "Die Erleichterung überwiegt, dass alles vorbei ist", beschrieb Moculescu seine Gefühle beim emotionalen Abschied. Die 8120 Volleyball-Fans verabschiedeten den ehemaligen Bundestrainer und VfB-Guru mit einem langen Beifall.

Moculescus Mannschaft wehrte sich im dritten Finalspiel in der fast voll besetzen Max-Schmeling-Halle zwar lange gegen den frühen Final-K.o. Am Ende aber blieb dem 65 Jahre alten gebürtigen Rumänen Moculescu sein 41. Titel als Coach vorenthalten.

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