06.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Aus der Menschheitsgeschichte lernen

von Redaktion OnetzProfil

Zu den Konflikten in der Ukraine und Nahost:

Herzlich danke ich für all Ihre Kommentare im humanistischen Sinne. Bei den täglichen Berichten aus Kriegsgebieten sehe ich immer wieder die gleiche Absicht der sogenannten Mächtigen zwischen den Zeilen.

Ist es nicht vollkommen egal, wie viele Landsleute irgendwo außerhalb der eigentlichen Heimat wohnen und arbeiten? Ob im Baltikum oder auf der Krim oder in der Ukraine oder in Israel? Durch diese "strategische Zuordnung" werden erst die Konflikte ausgelöst. Gäbe es diese "Strategie" nicht, hätte man auch im Gaza-Streifen keine Probleme. Sind das nicht alles nur einfach Menschen? Menschen, die dazu benutzt werden, eine politische, im eigentlichen Sinne eine wirtschaftlich Rolle zu spielen.

Für alle ethnischen Probleme gibt es Menschenrechte. Diese einzuhalten, ist oberstes Gebot aller Staaten. Dafür hat sich die gesamte Macht der Welt einzusetzen. Russland, die USA, China oder kleinere Länder wie Deutschland und Frankreich oder Ministaaten wie Monaco oder der Vatikan haben das als vorrangiges Ziel zu beachten. Sollten diese Menschenrechte momentan nicht ausreichen, wird es höchste Zeit, sie zu "verbessern". Keine terroristischen Splittergruppen hätte jemals eine Chance, sich in einem Staat zu etablieren. Ich bin sicher, die meisten Menschen wollen nur arbeiten, Geld verdienen oder einfach nur leben in dem Staat, den sie sich ausgesucht haben, ob als Gastarbeiter bei uns oder anderswo auf der Welt. Die Erde ist für alle da. Grenzen wurden erst gezogen.

In Krisenregionen werden Menschen benutzt von Mächtigen im Hintergrund, und das Schlimmste dabei: Die Benutzten bemerken das oft nicht einmal. Ist es also Zufall, wenn wir gerade mal nicht dabei sind, in einem Konflikt umzukommen? Irgendwann sollte man aus der Geschichte lernen.

Johann Strasser, 92559 Winklarn

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