Behörden warnen vor Erdrutsch und Überschwemmung
16 Tote nach Taifun

Eine Frau hält in Guangzhou (China) bei ihrer Evakuierung ihren Hund in den Armen. Der Wirbelsturm "Hato" ist mit großer Wucht über die Region gezogen. Tausende Menschen wurden laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua in Sicherheit gebracht. Bild: Chinatopix/dpa

Peking. Der Taifun "Hato" hat in Südchina eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und mindestens 16 Menschen das Leben gekostet. Mindestens acht Menschen sind während des schweren Sturms in der Provinz Guangdong umgekommen. "Im Vergleich zu anderen Taifunen bewegte sich Hato zügig vorwärts, wurde schnell immer stärker und verursachte massive Mengen an Niederschlag", sagte Wu Zhifang vom Wetteramt der Provinz.

Die Behörden gaben Warnungen vor Erdrutschen und Überschwemmungen aus. In der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau, die besonders hart von "Hato" getroffen wurde, stieg die Zahl der Todesopfer auf acht, nachdem Rettungskräfte in einer überfluteten Tiefgarage die Leichen von zwei Männern entdeckten. Ein anderer Mann kam ums Leben, weil wegen des starken Windes Teile einer Mauer auf ihn stürzten. Ein weiteres Opfer fiel von einem Gebäude. In der für ihre Luxushotels- und Casinos bekannten Stadt sind 153 Menschen verletzt worden. Die meisten von ihnen wurden von herumfliegenden Teilen getroffen. Schwer traf der Sturm auch Hongkong, wo mindestens 84 Menschen verletzt wurden. Videos in sozialen Netzwerken zeigten in vielen Stadtteilen überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile.
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