20.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Beim ersten Auto hat die Sicherheit Vorfahrt Anfänger auf Achse

von Redaktion OnetzProfil

Wer den Führerschein besteht, freut sich über seine neu gewonnene Freiheit. Was den Fahranfängern meist noch fehlt, ist das eigene Auto. Hubraum, Leistung und Geschwindigkeit sollten bei der Auswahl nicht Priorität haben. Praktikabilität und Sicherheit sind entscheidender.

"Von hochmotorisierten Flitzern, von denen so manch einer schon als Kind geträumt hat, würde ich eher abraten", sagt Gerhard von Bressensdorf, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF). "Sie verstärken die Gefahr, Anfängerfehler zu machen." Besonders komplexe Situationen wie Überholvorgänge können während des Fahrunterrichts nur selten geübt werden. "Die jungen Fahrer müssen sich beim Überholen hundertprozentig sicher fühlen", so von Bressensdorf. Das Auto sollte daher leicht zu handhaben sein. "Erst mit zunehmender Fahrpraxis steigert sich auch die richtige Einschätzung des Fahrverhaltens des Autos."

Dabei lauern insbesondere für 18- bis 24-Jährige vielfältige Gefahren. Laut Statistik sind Unfälle aufgrund falsch eingeschätzter Geschwindigkeit und sogenannte Alleinunfälle in dieser Altersgruppe überrepräsentiert.

Bei der Auswahl des Fahrzeugs sollte man laut dem DVR daher eine Grundregel berücksichtigen: Je neuer und je besser ausgestattet, desto sicherer. Bei Neuwagen müssen sich Anfänger über die wesentlichen Sicherheitsassistenten wie ABS und ESP keine Gedanken machen, die seien seit einigen Jahren gesetzlich vorgeschrieben, betont Constantin Hack vom Auto Club Europa. "Es sollte nicht zu groß sein und möglichst eine gute Rundumsicht bieten." (dpa)

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