Bergen: Sonne und 25 Grad

In Bergen regnet es immer, auch eines der typischen Vorurteile die man mit Norwegen verbindet. Für uns schien die Sonne und zauberte 25 Grad aufs Thermometer. Allerdings nutzten dieses Traumwetter außer uns noch alle anderen Touristen (gefühlt zumindest), um dieser Stadt einen Besuch abzustatten.

Für uns waren das eindeutig zu viele Gäste, so dass wir uns nach einem Besuch der Bryggen und einem ausgiebigen Mahl auf dem Fischmarkt, der inzwischen aber von Italienern dominiert wird, wieder auf unsere Maschinen schwangen und die Ruhe entlang des Vaters aller Fjorde, dem Sognefjord suchten. Diesem nicht enden wollenden Wasserarm folgend, umrahmt von Bergen und grünen Wiesen, auf einem Asphaltband welches sich in jeder noch so kleinen Bucht in unzähligen Kurven anschmiegt, gelangt man nach Balestrand.

Man kann in dieser Künstlerstadt am Fjord in jeder Gasse einen ganz besonderen Flair spüren, der fast schon eine Nähe mit den Orten der oberitalienischen Seen vermuten lässt. Die sich anschließende Passstraße bringt dann wiederum das Bikerherz auf Touren und braucht den Vergleich mit anspruchsvollen Alpenpässen nicht zu scheuen, hat aber den Vorteil einer deutlich niedrigeren Verkehrsdichte. (Fortsetzung folgt.)
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