Brieffreundschaft vor langer Zeit
Hintergrund

Wer heute einen Brieffreund sucht, kann ihn zum Beispiel über das Internet finden. Doch schon zu Zeiten des berühmten Dichters Goethe, der vor 200 Jahren gelebt hat, hat es so etwas wie eine Kontaktbörse gegeben. Das funktionierte damals ein bisschen anders, erklärt ein Briefforscher.

Zu dieser Zeit war der Brief die wichtigste Art, Kontakt zu halten. Bekannte, Geschwister oder Freunde schrieben sich. Abends traf man sich auch gern und las Freunden Briefe vor, die man bekommen hatte.

Bei solchen Anlässen tauschten die Menschen auch mal Briefpartner aus: Wenn einer Dame etwa der Brief eines Herren besonders gut gefiel, fragte sie nach seiner Adresse. So manch ein Pärchen hat sich sogar nur über Briefe ineinander verliebt - ohne sich jemals vorher gesehen oder die Stimme des anderen gehört zu haben. (dpa)

Ach so!

Der passende Brieffreund

Du sammelst gern Fußballsticker und hast schon zwei dicke Alben voll. Vielleicht finden deine Freunde das Hobby ja ganz gut, aber so richtig interessiert es sie doch nicht. Wenn du mit kaum jemandem darüber reden kannst, gibt es noch eine andere Möglichkeit: darüber zu schreiben.

Ein Brieffreund kann ein Glückstreffer sein. Du kannst dich mit ihm über die neuesten Aufkleber austauschen oder neue Tricks herauskriegen, wie man an seltene Exemplare kommt.

Am besten suchst du dir einen Brieffreund in deinem Alter. Vielleicht willst du auch einen Brieffreund, weil du beim Schreiben eine Fremdsprache üben willst. Tipp: Die Fremdsprache sollte die Muttersprache deines Brieffreundes sein. Wenn du dein Englisch aufmöbeln willst, solltest du ein Kind aus Großbritannien, den USA oder Australien suchen. (dpa)
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