20.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"Demenz" der Fress- und Sauforgien

von Redaktion OnetzProfil

Zum Artikel "Mehr Hilfe für Demenz-Kranke":

Der Verband der Kriegshinterbliebenen, VdK, sieht die Demenz als Viruskrankheit wie etwa eine dauerhafte, aber nicht beherrschbare Erkrankung, die sich unaufhaltbar ausbreitet. Eine Demenz-Offensive anderer Art ist schon längst in vollem Gang - in Form von fast ununterbrochenen Fress- und Sauforgien landauf- und ab, mit leider ziemlich vielen sklavenartigen, armen Schlucker(-innen).

Nur ein gnädiger Gott hat viele noch nicht platzen lassen. Nach VdK-Vorsitzender Ulrike Mascher (SPD) liegt die Verantwortung beim Staat, der dem automatischen Zuwachs von dementen Menschen folgsam vorauseilen soll. Die Frage tut sich auf: Sind wir vielleicht lauter Kriegshinterbliebene, gejagt von Trauer und Verzicht, im Kampf gegen Kalorien und Bewusstseinserweiterung, hoffend auf Mutter und Vater Staat?

Es ist zu befürchten, dass wir die eigene Kreativität vernachlässigen und auf die Wirkung der "Viruskrankheit" Demenz starrend, tatenlos zu eilen.

Walter Heiter 91239 Henfenfeld

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