Der Winter lässt nicht locker
Sturm, Schnee und Eiseskälte kurz vor Frühlingsanfang

Berlin. Teils weit unter den Gefrierpunkt sind in der Nacht zum Sonntag die Temperaturen in ganz Deutschland gefallen. Besonders kalt war es im Osten und in der Mitte des Landes: Im Thüringer Wald wurden laut "Kachelmannwetter" morgens minus 11,6 Grad gemessen, auf dem Brocken in Sachsen-Anhalt minus 14 Grad, was sich nach Angaben von Wetterbeobachter Marc Kinkeldey aufgrund des "Windchill-Effekts" wie fast minus 50 Grad anfühlte. Auch im Süden wurde es eisig. In einigen Regionen sorgten Unwetter für Behinderungen. Wegen starken Schneefalls und eingefrorener Weichen konnte der Leipziger Bahnhof am Samstag weder von Fern- noch von Regionalzügen angefahren werden. Auch viele Gäste der Leipziger Buchmesse waren betroffen. In Nordhessen fielen laut Polizei bis zu 150 Bäume auf Straßen. An der Ostsee in Schleswig-Holstein rissen sich in der Kieler Förde und im Meeresarm Schlei bei Sturm und Hochwasser zahlreiche Boote los. Auf der Nordseehalbinsel Nordstrand prallte im Hafen eine Autofähre gegen eine Wand. Wie schön die Kälte sein kann, zeigte sich im Ostseebad Göhren auf Rügen (Bild), wo ein Eispanzer die Seebrücke überzog. Bild: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild

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