Drei Verfahren beginnen
Prozesse gegen G20-Demonstranten

Hamburg. Knapp zwei Monate nach den G20-Krawallen in Hamburg beginnen die ersten Prozesse gegen festgenommene Demonstranten. Das Amtsgericht Hamburg verhandele am Montag gegen einen 21-Jährigen aus den Niederlanden und am Dienstag gegen einen 24-jährigen Angeklagten aus Polen, teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit. Dem Niederländer werde vorgeworfen, zwei Flaschen auf Polizisten geworfen und sich gegen seine Festnahme gewehrt zu haben. Der Mann aus Polen soll im Rucksack sechs Feuerwerkskörper, ein Reizstoffsprühgerät, eine Taucherbrille und zwei als Zwillengeschosse geeignete Glasmurmeln gehabt haben. Beide sitzen in Untersuchungshaft.

In einem dritten Verfahren hat die Staatsanwaltschaft eine Anklage gegen einen 19-Jährigen wegen Landfriedensbruch, versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erhoben.
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