Eine Sportart aus dem Norden
Hintergrund

Bubble-Fußball kommt aus Skandinavien. Das liegt in Nordeuropa. Dort wurde das Fußballspielen im Plastikball erfunden. Vor zwei Jahren entdeckten ein paar Deutsche die neue Sportart in dem Land Dänemark. Und brachten sie auch nach Deutschland.

Auch andere lustige Wettkämpfe kommen aus dem Norden Europas. In Finnland zum Beispiel spielen manche Leute Fußball im Schlamm. Auch das gibt es mittlerweile in Deutschland. Für einen anderen Wettbewerb müssen die Menschen raus in die Kälte: die Europameisterschaft in der Schneeballschlacht. (dpa)

Rammen von hinten verboten!

Jedes Spiel beginnt mit der Begrüßung. Weil sich die Spieler nicht die Hände geben können, tippen sie sich mit ihren Kugeln an. Ein Spiel dauert normalerweise zehn Minuten. Eine zweite Halbzeit gibt es nicht.

Wer in den zehn Minuten die meisten Tore schießt, hat gewonnen. Jede Mannschaft kann selbst entscheiden, ob jemand ständig das Tor bewacht - oder ob jeder alles machen darf: Torwart, Stürmer und Verteidiger.

In jeder Mannschaft sind vier Spieler. Sie dürfen ihre Gegner umrennen, anrempeln und wegstoßen. Das Rammen von hinten ist allerdings verboten! "Weil man dann nicht sieht, dass man gerammt wird", erklärt Tobias Schweigert. Er gehört zum Verband für Bubble-Fußball in Deutschland. "Dem Körper fehlt dann die richtige Spannung und man könnte sich wehtun, weil man komisch hinfällt."

Wer dem Gegenspieler ein Bein stellt oder einen Mitspieler rammt, der auf dem Boden liegt, bekommt eine gelbe Karte. Wer mehrmals foult, muss für ein paar Minuten aussetzen. Rote Karten gibt es auch. "Ich wüsste aber nicht, dass das schon mal vorgekommen ist", sagt Tobias Schweigert und lacht. (dpa)
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