Experte erklärt, wie man mit Belastungen umgeht
Stress, lass nach!

Viele Leute fühlen sich gestresst. Aber dagegen lässt sich was machen.Archivbild: dpa

Noch schnell die Hausaufgaben machen. Dann für den Test in Mathe lernen. Später noch zum Sport oder zum Musik-Unterricht. So stressig sehen von vielen Schülern die Wochentage aus. Und bei Erwachsenen?

Viele haben oft Stress im Job, berichteten Fachleute am Dienstag: Sie müssen wichtige Termine einhalten und noch schnell etwas für den Chef erledigen. Doch was genau ist Stress überhaupt? Und wie spürt man, ob wir gestresst sind?

"Stress entsteht in Momenten, in denen man fürchtet, etwas nicht bewältigen zu können. Oder wenn man sich bedroht fühlt", erklärt Fachmann Joachim Kugler. "Aber Menschen empfinden Stress zum Teil in ganz verschiedenen Situationen."

Beispiel Achterbahn

Nehmen wir das Beispiel einer Achterbahn: Bei manchen führt die Vorstellung, damit fahren zu müssen, zu Stress. Es ist ihnen zu hoch und zu schnell. Andere wiederum lieben Achterbahn-Fahrten. Kaum ist die Fahrt zu Ende, möchten sie noch mal.

Wenn wir uns gestresst fühlen, zeigt das unser Körper. Wenn der Mathe-Test gleich kommt, bekommen wir schwitzige, kalte Hände und Herzrasen. Wir nehmen unsere Umgebung weniger wahr und konzentrieren uns dann voll auf die Aufgabe. "Das ist eine Art von unserem Körper, sich zu schützen", erklärt der Experte. "Unser Körper will uns dadurch Kraft für das geben, was auf uns zukommt."
Deshalb muss Stress für uns Menschen auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein: "Vor Stress muss man nicht immer weglaufen", sagt der Fachmann. "Stress kann man einfach als eine Aufgabe ansehen, die sich bewältigen lässt. Also als eine Herausforderung." Bei der Achterbahn kann man ja zum Beispiel erst einmal mit einem weniger schnellen Karussell üben. "Um dann später bei der Achterbahn festzustellen, dass das gar nicht so schlimm ist wie gedacht."(dpa)
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