16.02.2018 - 22:06 Uhr
Deutschland & Welt

FBI gab Hinweis auf Cruz nicht weiter Todesschütze gesteht

Parkland. Nikolas Cruz (19) hat den Mord an 17 Menschen in der Marjory Stoneman Douglas High School in Florida gestanden. Das geht aus Gerichtsunterlagen hervor, die am Donnerstag (Ortszeit) bekannt wurden. Er war dort vorgeführt worden, hatte sich aber nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sheriff Scott Israel sagte, der ehemalige Schüler der High School sei mit einem Uber-Taxi zur Schule gefahren und habe dort das Feuer eröffnet. Anschließend habe er sich unter fliehende Schüler gemischt und sei entkommen. Nach dem Besuch eines Schnellrestaurants sei er festgenommen worden. Das FBI gestand am Freitag ein, einem Anruf am 5. Januar nicht nachgegangen zu sein. Ein Anrufer habe Hinweise auf Cruz gegeben, habe auf dessen Vernarrtheit in Waffen hingewiesen und dass dieser womöglich einen Überfall auf eine Schule plane. Das FBI erklärte, der Anruf sei nie weitergegeben worden und habe die Polizei vor Ort nie erreicht. Man habe nicht weiter ermittelt.

von Agentur DPAProfil

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