30.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Fehler im direkten Gespräch erörtern Berufspraxis

von Redaktion OnetzProfil

Norderstedt.(dpa/tmn) Macht ein Kollege einen Fehler, sollte man das nicht unter den Tisch fallen lassen, sondern ihn darauf hinweisen. Dabei ist aber Fingerspitzengefühl wichtig, schließlich soll er sich nicht bloßgestellt fühlen.

"Im direkten Gespräch und nicht vor versammelter Mannschaft erörtert man am besten, warum der Fehler passiert ist, zum Beispiel aus Flüchtigkeit oder Nichtwissen", erklärt Etikette-Trainerin Bettina Geißler. Außerdem sollte man klären, ob der Kollege Unterstützung benötigt und wer ihm dann helfen könnte.

In dem Gespräch sei vor allem wichtig, den richtigen Ton zu treffen. Am besten formuliere man sein Anliegen zunächst als eine Bitte, empfiehlt Geißler. Ob und wann der Vorgesetzte eingeschaltet wird, hängt von der Art des Fehlers ab und davon, welche Konsequenzen er nach sich zieht.

Bewerbungsmappe checken lassen

Suhl.(dpa/tmn) Kassieren Jugendliche bei ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz viele Absagen, liegt es vielleicht an der Bewerbungsmappe. Am besten wenden sie sich dann an ihren Berufsberater. Er kann beim Durchsehen der Mappe feststellen, ob sich der Jugendliche falsch verkauft hat oder irgendwelche Fehler versteckt sind. Sind Berufsangänger im Auftreten sehr unsicher, kann ihnen auch ein Bewerbungscoaching helfen. Im Gespräch mit dem Personalchef können sie sich so besser beweisen.

Jugendliche sollten nicht aus der Not heraus die erstbeste freie Ausbildungsstelle annehmen. Hat sie mit dem gewünschten Berufszweig nichts zu tun, ist ein späterer Abbruch oft programmiert. Das werfe den Azubi um ein weiteres Jahr zurück.

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