Für Naturforscher
Wettbewerb

Hamburg.(ots) Die Zeitschrift Geo ruft gemeinsam mit der Heinz-Sielmann-Stiftung Schüler aller Altersklassen dazu auf, sich einen Tag lang mit der Natur vor der eigenen Haustür zu beschäftigen. Anschließend sollen die Teilnehmer ihre Beobachtungen dokumentieren.

Textbeiträge mit Zeichnungen, Fotoalben, Poster, Aquarelle, aber auch Entdeckertagebücher, Artensteckbriefe, Installationen von Fundstücken oder technische Ideen wie Computerspiele, Kurzfilme und Dateipräsentationen sind als Beiträge möglich. Die ideenreichsten und sorgfältigsten Arbeiten haben die Chance auf außergewöhnliche Preise.

Mitmachen können Schulklassen, Bio-AG's, Leistungskurse oder Schülergruppen verschiedener Klassen jeden Alters. Das selbständige Arbeiten der Schüler ist erwünscht, Lehrer oder Experten können das Projekt unterstützen. Stattfinden kann der persönliche Entdeckungstag entweder zum "Geo-Tag der Artenvielfalt" am 15. Juni 2013 oder an einem beliebigen Datum in der Woche davor oder danach.Die Siegergruppe gewinnt eine fünftägige Klassenfahrt auf das Gut Herbigshagen zur Heinz-Sielmann-Stiftung. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.geo.de/artenvielfalt

Recht

Immer haftbar

Koblenz.(dpa) Schüler sind auf dem Schulweg gesetzlich unfallversichert. Dabei sind sie von einer Haftung untereinander befreit. Der Halter eines Schulbusses dagegen muss unter Umständen Schmerzensgeld zahlen, wenn es an einer Haltestelle zum Unfall kommt, entschied das Oberlandesgericht Koblenz (Az.: 12 U 1473/11). Das gilt auch, wenn er keine Schuld an dem Unfall trägt.

Der Fall: Ein Junge wartete nach der Schule zusammen mit anderen Schülern an einer Bushaltestelle. Er stand in der ersten Reihe. Hinter ihm gab es ein erhebliches Gedränge. Der Busfahrer sah dies und fuhr deswegen äußerst langsam. Der Junge geriet trotzdem durch das Drängeln der anderen Schüler mit dem Fuß unter ein Vorderrad des Busses. Er verletzte sich dabei erheblich.

Das Busunternehmen musste dem Jungen ein Schmerzensgeld zahlen. Denn der Halter des Busses könne haftbar gemacht werden. Da sich der Busfahrer aber äußerst vorsichtig und sorgfältig verhalten habe, hafte der Halter nur zu 50 Prozent.
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