Gekonnt zur Hochzeit einladen und sich stilvoll bedanken – So wird nichts vergessen
Die drei Säulen der Hochzeitspapeterie

(Foto: weddix.de)

Ganz klar, der offizielle Startschuss der Hochzeit ist der Moment, indem die geladenen Gäste die Hochzeitseinladung in ihrem Briefkasten vorfinden. Die Einladungskarte übernimmt hierbei die Funktion des „Appetizers“. Sie soll Lust auf mehr machen, da sie den Hochzeitsgästen schon erste, zaghafte Einblicke der bevorstehenden Hochzeit verrät. Die Hochzeitspapeterie spiegelt bereits den Stil des Hochzeitsfestes wider und lässt die Hochzeitsgäste schon in etwa erahnen, wie das Hochzeitsfest gestaltet sein könnte. Viele Paare entscheiden sich an dieser Stelle bewusst dazu, einen roten Faden durch die Hochzeitspapeterie zu ziehen und stimmen alle Karten, wie Tischkarten, Kirchenheft und Danksagungskarte gezielt aufeinander ab.

1. Die Save-the-Date-karte - keep it short & simpel

Für die „early birds“ unter den Brautpaaren, die frühzeitig planen, empfiehlt sich eine Save-the-Date Karte, die circa drei Monate vor der eigentlichen Einladungskarte verschickt wird. Die Save-the-Date Karte stellt einen kleinen Vorgeschmack für alle Gäste dar und soll Vorfreude auf das anstehende Fest verbreiten. Mit dieser Form der frühzeitigen Bekanntmachung will das Brautpaar das Hochzeitsdatum im Terminkalender der Gäste sichern und das freudige Ereignis offiziell bekanntgeben. Auf dieser Vorankündigung wird lediglich das Hochzeitsdatum vermerkt, um Gäste von weiter weg frühzeitig zu informieren und Terminreservierungen besser abstimmen zu können.


2. Die Einladungskarte - Aushängeschild der Hochzeit

Der Versand der Hochzeitseinladungskarten sollte idealerweise sechs Monate, allerspätestens acht Wochen, vor dem großen Tag erfolgen. Es muss bedacht werden, dass Reservierungen, Anfahrten und weitere Planungspunkte auf die tatsächliche Gästeanzahl abgestimmt werden muss, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Aber wie lädt man nun die bunt gemischte Gesellschaft stilvoll zur Hochzeit ein? Wie wird eine Einladung knapp aber herzlich formuliert und welche Informationen müssen den Gästen unbedingt mitgeteilt werden? Sylke Mann, Gründerin des Hochzeitsportals weddix.de, gibt Brautpaaren, die sich gerade im Vorbereitungsrausch für ihre Trauung befinden, ein paar hilfreiche Tipps: „Die einfache 4-W-Fragen-Regel sollte bei der Gestaltung der Einladungskarten beachtet werden. Was-Wann-Wo-Wer ist immer noch die beste Grundlage, um alle für die Hochzeitsgäste wichtigen Informationen zu platzieren.“

Um den ersten Schritt für einen reibungslosen Ablauf der Hochzeit zu komplettieren, sollte die Hochzeitseinladung ebenfalls die Frage nach dem Dresscode und einer Begleitperson im Vorfeld klären. Ein „Plus Eins“ ist nicht auf jeder Hochzeit eine Selbstverständlichkeit! Wenn die Hochzeitsfeier unter einem bestimmten Motto stehen soll, ist die Hochzeitseinladung das perfekte Medium, um dieses bekanntzugeben. So können sich die Gäste in Ruhe Gedanken über das optimale Outfit oder weitere Accessoires machen. Auch Tipps für Unterkünfte, falls Gäste von weiter weg kommen, können hier bereits vermerkt werden. Ebenfalls sollte für Gäste mit Kindern ein klarer Hinweis vorhanden sein, ob die Kleinen diesem Tag beiwohnen sollen oder gar ein extra Programm mit Kinderbetreuung in Planung ist.

Es ist üblich und sehr sinnvoll, um eine Rückantwort zu bitten. So kann sich das Brautpaar einen umfassenden Überblick über die endgültige Gästezahl machen und mit der Planung endlich in die Detailphase übergehen. Ebenfalls muss der Location die genaue Gästeanzahl baldmöglichst übermittelt werden. Üblich ist hierfür auf der Einladung den Zusatz U.A.w.g. (Um Antwort wird gebeten), zusammen mit einem zeitnahen Termin für die Rückmeldung zu vermerken.

Optik der Einladung

Nachdem die inhaltlichen Details feststehen, kann sich das Brautpaar um die formale Gestaltung kümmern. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Von individuellen DIY-Einladungskarten, selbst konfigurierten Karten im Internet, humorvollen Motiven, persönlichen Fotokarten, klassisch eleganter Einladungen oder puristischer Knappheit - die Auswahl der verschiedenen Designs, Papierqualitäten und Macharten ist unerschöpflich. Der Trend geht zu kreativen und individuellen Einladungen, die die Gästeschar begeistern. Aber auch Hochwertigkeit spielt eine große Rolle - für die Brautpaare, die es extravagant mögen, ist der amerikanische Trend der Letterpress-Karten besonders geeignet. In einem hochaufwendigen Verfahren werden Text und Motive direkt in das Papier gepresst, hierbei entsteht ein einzigartiger haptischer Effekt, der die geladenen Gäste verblüffen lässt.

Stimmig ist es, wenn die Einladung schon auf das Motto bzw. die farbliche Gestaltung der Hochzeit abgestimmt wird. Die Hochzeitskartenexpertin des Hochzeitsportals weddix.de, Jana Davids, gibt Auskunft über die aktuellen Trends in puncto Einladungskarten: „Von großer Beliebtheit sind immer noch quadratische Formate in dezenten Farben wie Creme und Elfenbein aber auch zarte Pastelltöne wie beispielsweise mint, apricot und rosé. Zudem ist der naturbelassene Stil immer noch ein extremer Trend. Kraftpapier-, Holz- und Leinenoptik sind in dieser Saison besonders begehrt, veredelt mit einem zarten Spitzenband ist der rustikale Vintagelook perfekt. Bei der Papierwahl ist 300 Gramm Papier zu empfehlen. Es liegt schwer und anmutig in der Hand und fühlt sich hochwertig an.“ Sinnsprüche, Zitate oder Lebensweisheiten, die dem Brautpaar etwas bedeuten, können auf der Einladungskarte eingebunden werden. Brautpaare, die sich jedoch ganz besonders individuell verwirklichen wollen, lassen ihre Hochzeitskarten auch mit eigenen Fotos und Motiven bedrucken.

3. Die Danksagungskarte – der schöne Abschluss der Hochzeit

Ist der große Tag vorbei, gilt es, sich bei allen Gästen für das Erscheinen, die guten Wünsche und natürlich die Präsente zu bedanken. Sie sollten nicht zu spät verschickt werden, da viele Gäste diese Geste sehnsüchtig erwarten. Nach den Flitterwochen ist der perfekte Zeitpunkt, um sich für den schönen Tag im Kreise der Hochzeitsgäste zu bedanken. Das Brautpaar konnte nun entspannt die vielen Eindrücke verarbeiten und das Hochzeitsfest Revue passieren lassen. (www.weddix.de)
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