Gelungene Hochzeitsfotos sollten sorgfältig geplant werden
Location gut auskundschaften

(Foto: glisic_albina - stock.adobe.com)

Für gelungene Hochzeitsfotos sollten sich sowohl Hochzeitspaar als auch der Fotograf Zeit für die Planung nehmen. So lässt sich Terminstress vermeiden und an dem gewünschten Ort für das Fotoshooting die beste Position für die Aufnahmen finden. „Man sollte die Location vorher gut auskundschaften, damit man weiß, wo man stehen kann“, rät Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband. Wird kirchlich geheiratet, sollten mit dem Geistlichen Absprachen getroffen werden, wann der beste Moment für Aufnahmen des Paares ist. „Viele Pfarrer mögen es nicht, wenn die ganze Zeit fotografiert wird.“

Dass Freunde oder Verwandte schöne Erinnungsfotos schießen können, ist unbestritten. Will man aber sichergehen, dass von A bis Z alles stimmt, sollte eher ein Profi engagiert werden. Der besitzt den nötigen Abstand zum Brautpaar und zu den Gästen, um sich ausschließlich auf seinen Job konzentrieren zu können. Stets den perfekten Moment einzufangen, kann außerdem ziemlich stressig sein, viele Hobbyfotografen können das Fest dann gar nicht mehr richtig genießen.

Mit wichtigen Details wie Kamerastandpunkt, Bildausschnitt und ideales Licht sei ein Amateur-Fotograf meist hoffnungslos überfordert. Eine Kompromisslösung, um nicht einen Profi für den ganzen Feier-Tag bezahlen zu müssen, ist, ihn lediglich für ein paar Stunden zu engagieren.

Die übrigen Gäste sollten allerdings durchaus dazu animiert werden, ebenso fleißig zu knipsen. Je mehr Bilder es gibt, desto größer ist die Auswahl. Und je größer die Hochzeitsgesellschaft ist, umso mehr Gäste sollten bei der Feier fotografieren. Eine gute Idee ist, Einwegkameras auf den Tischen zu verteilen. Mit denen können die Gäste nach Herzenslust drauflos fotografieren. (dpa/tmn)
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