"Gemeindeälteste" als Priester?

Zum Thema "geweihte Laien":

Seit vielen Jahren schon spricht sich Bischof Erwin Kräutler für geweihte Laien in der katholischen Kirche aus. Jetzt aber scheint auch Papst Franziskus dies ins Auge zu fassen. Dies geht aus einem Bericht hervor, den Bischof Kräutler veröffentlicht hat, u.a. schreibt er: "Am 4. April dieses Jahres war ich nun bei Papst Franziskus. (...) Ich durfte ihm meine Sorgen und Erwartungen unterbreiten. (...) Punkt eins des Gesprächs waren die tausenden Gemeinden ohne Eucharistie. Papst Franziskus überraschte mich mit der Frage, ob ich einen konkreten Vorschlag hätte und wies dann selbst auf eine sehr "interessante These" eines aus Deutschland stammenden, bereits emeritierten Bischofs einer Diözese in Afrika hin. Es handelt sich um Altbischof Fritz Lobinger (ein Nabburger), der die Ordinierung eines Kreises von verheirateten "Gemeindeältesten" vorschlägt, die deswegen weder die Familie verlassen, noch ihren zivilen Beruf aufgeben. Hier, so Bischof Lobinger, liege der Ansatz für Modelle nicht-klerikaler Formen des Amtes."

Andreas Schlagenhaufer, Pfarrer i.R. , Regenstauf
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