19.08.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gespräch statt Aggression

von Redaktion OnetzProfil

Zum Bericht "Hundehalter attackiert Jäger":

Wie heißt es doch so treffend: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück. Der Jäger hat sicher recht, den Hundehalter aufzufordern, seinen Hund anzuleinen. Aber muss er ihn derart brüskieren, indem er droht, das Tier zu erschießen? Ich bin selbst Hundehalter und wäre bei einem derartigen verbalen Angriff nicht erfreut gewesen. Natürlich möchte ich die Handgreiflichkeiten des Hundebesitzers damit nicht entschuldigen. Aber man sollte doch meinen, dass erwachsene Menschen es schaffen, eine Meinungsverschiedenheit in angemessenem Ton zu bereinigen. Ich hatte das Glück, das Problem freilaufender Hunde im und beim Wald mit einem Jäger in einem freundlichen Gespräch zu klären. Er hat mir vernünftig dargelegt, wie massiv das Wild darunter leidet.

Noch eine Bemerkung am Rande: Der auf der jüngsten Leserseite abgebildete Laubfrosch wird fälschlicherweise als Reptil bezeichnet. Frösche sind aber Amphibien.

Sandra Witt, 92715 Püchersreuth

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