Jahrhundertkatastrophe tötet 40 Menschen
Erdbeben in Mexiko

Ein schweres Erdbeben hat in Mexiko-Stadt Mauern zum Einsturz gebracht. Bild: Agustin Salinas/dpa

Mexiko-Stadt. Das schwere Erdbeben vor Mexikos Pazifikküste hat mindestens 40 Menschen das Leben gekostet. Das berichtete der Fernsehsender Foro TV am Freitagmorgen unter Berufung auf Mexikos Präsidenten Enrique Peña Nieto. Demnach seien zehn Menschen im Staat Oaxaca ums Leben gekommen, drei im Staat Chiapas und weitere zwei in Tabasco. Das Beben in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) hatte nach Angaben von Peña Nieto eine Stärke von 8,2 und war damit das schwerste seit mehr als 100 Jahren. Für die gesamte Region wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben. Die Behörden in Guatemala, wo das Beben die Erde ebenfalls erzittern ließ und eine Stärke von 7,7 erreichte, hob für seine Pazifikküste die Warnung mittlerweile wieder auf.

Das Beben ereignete sich laut dem mexikanischen Seismologischen Institut 137 Kilometer südwestlich von Tonalá im Bundesstaat Chiapas in 19 Kilometern Tiefe. Die Erdstöße waren auch im etwa 700 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt zu spüren.
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