Keine Tierquälerei
Briefe an die Redaktion

In ihrem Leserbrief vom Donnerstag, 14. August, bezweifelt Regina Lober aus Eschenbach, ob die Raubkatzen-Illusion auf dem Kemnather Wiesenfest wirklich so eine Attraktion ist und ob die Tiere artgerecht gehalten werden. Dazu meint ein Leser:

Die Zeilen von Frau Lober sind ohne Sachkenntnis verfasst und definitiv falsch. Auf der Reise sind die Leoparden in ausreichend dimensionierten Käfigwagen mit vorgebautem Außengehege untergebracht. Die in den Leitlinien der Bundesregierung bezeichneten Anforderungen, welche unter anderem von der Bundestierärztekammer und dem Bündnis Tierschutz erarbeitet wurden, übertrifft Herr Larott dabei sogar. Die Tiere werden zudem regelmäßig von verschiedenen Amtsveterinären überprüft; dies seit Jahrzehnten ohne Beanstandungen. In auftrittsfreien Zeiten befinden sich die Leoparden im unterfränkischen Quartier und sind dort in Gehegen untergebracht, welche solchen in Zoos nicht nachstehen. Diese sind im Übrigen auch frei zugänglich im Internet (Youtube) zu sehen. Weiterhin werden die Raubtiere von Herrn Larott, welcher im Berufsverband der Tierlehrer organisiert ist, täglich mehrere Stunden beschäftigt. Von Tierquälerei kann daher keine Rede sein.

Daniel Haberkorn, Immenreuth

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