Kleine Blutsauger
Raus in die Natur

Zecken sitzen oft an der Spitze von Gräsern oder Blättern. Bild: dpa
Kaum wird es wärmer, krabbeln sie wieder los: Zecken. Die kleinen Blutsauger suchen in Wald und Wiese nach einem Blutspender. Denn Blut ist die Lieblingsspeise der Zecken. Normalerweise stechen sie Tiere, wie Mäuse oder Hunde. Manchmal aber auch Menschen. Der Stich selbst ist nicht weiter schlimm. Allerdings können Zecken Krankheiten übertragen. Deshalb sollte man sich vor Zeckenstichen schützen. Zum Beispiel mit Zeckenschutz-Mitteln.

Das sind meist Cremes, mit denen man sich einreiben kann. Oder Sprays zum Einsprühen. Wie sie ganz genau funktionieren, weiß man bisher nicht. Klar ist: Die Mittel stinken den Zecken gewaltig. "Wenn eine Zecke auf jemanden krabbelt, der so ein Mittel trägt, fällt sie nach einiger Zeit einfach wieder ab", erklärt ein Zecken-Fachmann. "Sie verschwindet, bevor sie zugestochen hat."

Die Mittel wirken allerdings meist nur für wenige Stunden. Wer lange im Freien herumstromert, sollte sich also mehrmals einreiben. Und zwar überall, wo Haut aus der Kleidung guckt!

Kleidung schützt

Grundsätzlich ist es besser, lange Hosen und Shirts zu tragen. Dann kommen die Blutsauger nicht so leicht auf die Haut. Außerdem sollte man sich nach einem Tag in der Natur gründlich absuchen und gucken, ob nicht doch irgendwo eine Zecke herumkriecht oder sogar zugestochen hat. Dann heißt es: Schnell raus mit der Zecke. Denn je kürzer sie Blut saugt, desto weniger Zeit hat sie, Krankheitserreger zu übertragen. (dpa)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.