Kommentar von Clemens Fütterer
Stadtgalerie

auf der Kippe

Menschlich nachvollziehbar ist die "Wutrede" des Oberbürgermeisters bei der Volksbank. Mit immer höheren, teilweise bizarren Forderungen an den Investor möchten sich Nachbarn des geplanten Einkaufszentrums eine "goldene Nase" verdienen. Sie blockieren damit ein für die Innenstadt lebenswichtiges Projekt. Eine solche Investition muss sich rechnen. Für alle Beteiligten.

Die persönliche Betroffenheit relativiert bekanntlich alles. Deshalb ist es müßig, das Gemeinwohl gegen persönliche Interessen zu gewichten. Öffentlicher Druck - und sei er in der Sache noch so berechtigt - bewirkt oftmals das Gegenteil. Der Erfolg sensibler Immobilien-Deals wird getragen von Diskretion und persönlichem Verhandlungsgeschick. Ob hier der Pranger der Öffentlichkeit tatsächlich weiterhilft? Das Gewürge um den alten Festplatz müsste eigentlich Erfahrung genug sein ...

Die Verhandlungen des Investors für die Realisierung des Einkaufszentrums stocken. Wenn bis zum Sommer keine Einigung mit den drei Nachbarn zustande kommt, ist das Vorhaben dem Vernehmen nach gestorben. Dieses neuerliche Scheitern wäre für die Weidener Innenstadt der GAU und für die direkt betroffenen Nachbarn zumindest wirtschaftlich unbefriedigend.

Leute Mit dem Pfarrer in die Allianz-Arena

Luhe-Wildenau. (ms)Diana Held ist die aktuelle Gewinnerinnen der Aktion "FC Bayern-Bus", einer Kooperation des FC Bayern und Bayern 3, und fährt heute mit dem original FC-Bayern-Bus zum Heimspiel in die Allianz-Arena nach München, wo der Meister den SC Freiburg empfängt. Die 41-jährige Luher Schulsekretärin darf neun Freunde und Familienmitglieder mitnehmen. Zusammen mitLeonie, Dominik, Georg, Hirsch-Oma, Hirsch-Opa, Schüler-Oma, Schüler-Opa , Pfarrer Arnold Pirner und MesnerFranz Kick möchte Diana den derzeit hellsten Stern am bayerischen Himmel beobachten: "ihren FC Bayern". Nach dem Spiel trifft die Mutter zweier Mädchen einen ihrer Fußballhelden auf dem Rasen der Allianz-Arena.
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