16.02.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kommentar von Stefan Zaruba Kosmische Geisterfahrer bleiben eine tödliche Gefahr

Die Wahrheit über Asteroid 2012 DA14 ... Karikatur: Tomicek
von Stefan Zaruba Kontakt Profil
Kommentar

Hollywood-Drehbücher mögen noch so verrückt sein, vor allem, wenn es um Weltraum-Themen geht. Doch was am Freitag über die Erde hereinbrach, braucht sich nicht hinter dem zu verstecken, was sich Filmemacher zusammenreimen: Während die Astronomen ihre Instrumente auf den sensationell nahen Asteroiden richteten, polterte ohne Vorwarnung ein Riesenmeteorit herab.

Ja, wir haben akute andere Probleme auf dem Planeten. Und ja, die Menschen sterben an Krebs, Herzleiden sowie höchst irdischen Geschossen. Doch Vagabunden aus dem Weltall sind eine potenzielle Bedrohung für die Menschheit, das hat der Freitag in Erinnerung gerufen. So eindrucksvoll der Einschlag in Russland war, die Skala der Folgen ist nach oben offen. Schon der mittelprächtige Asteroid, der am Freitag vorbeischrammte, könnte Großstädte auslöschen.

Die Suche nach Killern aus dem Weltraum läuft mit bereits erstaunlich guten Ergebnissen. Astronomen verpulvern Steuermilliarden nicht, um hübsche Bilder ferner Welten zu schießen. Sie schaffen mit klar definierten Projekten Wissen und legen - so hochtrabend das klingt - die Grundlage, um unsere Zivilisation eines fernen Tages vor kosmischen Geisterfahrern zu schützen. Die Frage ist nicht, ob der nächste Brocken kommt, sondern wann.

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