Kübelpflanzen nach und nach von drinnen nach draußen bringen
Langsam umgewöhnen

Im Haus überwinterte Kübelpflanzen vertragen die pralle Sonne im Freien anfangs nicht. Im April kann sie am Mittag schon sehr kräftig scheinen - und Blätter und Triebe holen sich einen Sonnenbrand. Daher sollte man die Pflanzen langsam an das Klima im Freien gewöhnen, rät der Zentralverband Gartenbau in Bonn.

Sie sollten erst einmal nur stundenweise aus dem Winterquartier an einen halbschattigen Standort im Freien kommen. Schaden können den Pflanzen auch noch die Spätfröste, mit denen in Deutschland bis Mitte Mai gerechnet werden muss. Empfindliche Exemplare sollten daher bis dahin über Nacht auf jeden Fall an einem frostfreien Ort stehen, erläutert der Zentralverband. Die im Haus überwinterten Pflanzen sollten im April zurückgeschnitten werden.

Vertrocknete Triebe werden eingekürzt, und die Kronen von Hochstämmchen erhalten wieder eine schöne Form. Bei Bedarf können die Pflanzen nun umgetopft werden. Stark durchwurzelte Pflanzen sollten auf jeden Fall am Anfang der Gartensaison in ein größeres Gefäß kommen, so der Rat.
Sie erhalten am besten ein Substrat speziell für Kübelpflanzen. Dieses hat nicht nur die richtige Struktur, sondern ist auch gut durchlüftet. Der Hobbygärtner sollte Langzeitdünger einarbeiten. Auch wenn man die Pflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert hat, sollte man sie sich noch einmal gut anschauen, bevor die Zierpflanzen ins Freie kommen.

Oftmals helfe ein kräftiger Rückschnitt, um lästige Besucher loszuwerden, erklärt der Zentralverband. (dpa/tmn)
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