01.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kurz notiert

von Redaktion OnetzProfil

Wenn es im

Weltall kracht

Es gibt etwas, vor dem sich Weltraum-Fachleute fürchten. Es heißt: das Kessler-Syndrom. Das ist keine Krankheit! Es könnte auftreten, wenn immer mehr größere Objekte im Weltraum aus Versehen zusammenkrachen.

Das ist sogar schon mal passiert. Vor fünf Jahren knallten zum Beispiel zwei große Satelliten aufeinander. Dabei entstanden viele Tausend Trümmerteile. "Das könnte eine Art Lawine auslösen", erklärt der Fachmann Manuel Metz, eine Art Kettenreaktion. Denn die Trümmer könnten wiederum auf andere Trümmer krachen. Und dabei würden wieder neue Trümmer-Teilchen entstehen.

So könnte das immer weitergehen. Bis irgendwann zu viele Trümmerteilchen im Weltraum rund um die Erde herumschwirren - und die Raumfahrt vielleicht in Zukunft unmöglich ist.

Das nennt man das Kessler-Syndrom. Es ist benannt nach einem Wissenschaftler, der sich viel mit Weltraum-Schrott beschäftigte. (dpa)

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