26.03.2017 - 20:14 Uhr
Deutschland & Welt

Mindestens 90 Todesopfer: Unwetter-Drama in Peru

Lima. Nach Unwettern, Erdrutschen und Überschwemmungen ist die Zahl der Toten in Peru auf mindestens 90 gestiegen. Rund 742 000 Menschen sind von der Katastrophe betroffen. Das teilte das nationale Katastrophenzentrum (COEN) in der Hauptstadt Lima mit. Nach Angaben von Verteidigungsminister Jorge Nieto werden derzeit noch 20 Menschen vermisst, zudem gebe es knapp 350 Verletzte. Insgesamt seien 164 000 Gebäude beschädigt und rund 29 000 Häuser zerstört beziehungsweise unbewohnbar geworden. Es wird weiter mit Regen gerechnet, nachdem in den vergangenen Tagen in Peru Rekordwerte gemessen worden sind. Allerdings gibt es Anzeichen, dass sich die Wetterextreme im Pazifik abschwächen könnten. Die Wassertemperatur sinkt. Das Klimaphänomen eines "Küsten-El-Niño" bringt seit Wochen anormale Entwicklungen mit sich. Das Pazifikwasser war um rund 5,5 Grad wärmer als üblich. Verdunstung erzeugte die Regenwolken.

Ein Polizeiauto steckt im Schlamm des Huarmey-Flusses fest. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil
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