Museum für Militärtradition in Oberfranken wird am 15. Mai in Weidenberg eröffnet
Heereskorps spielt

Weidenberg. (op) Am 15. Mai wird das Museum für Militärtradition in Oberfranken an der Alten Bayreuther Straße eröffnet. Für den Festakt (18 Uhr) konnte Regierungspräsident Wilhelm Wenning als Schirmherr und das Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim für ein Standkonzert gewonnen werden, das auf dem Rathausplatz ein Standkonzert geben wird .

Träger des Museums sind die beiden Kameradschaften der Bayreuther Infanterie und der Bayreuther Artillerie. Beide Vereine halten die Erinnerung an 400 Jahre Militär- und Garnisonsgeschichte in der Wagnerstadt wach, darunter vier Jahrzehnte Bundeswehrpräsenz.

Die Sammlung in Weidenberg beleuchtet diese Zeitspanne und spart dabei dunkle Kapitel nicht aus. Teile der Sammlung waren bis 2007 in der Markgrafenkaserne untergebracht, die Ende 2004 mit der Auflösung des II. Bataillons des Luftwaffenausbildungsregimentes 3 geschlossen worden war. Die Suche nach Ausstellungsräumen in Bayreuth selbst verlief damals ohne Ergebnis. Es drohte der Abzug aller Exponate ins Deutsche Militärhistorische Museum Dresden.
Weidenberg und der damalige Bürgermeister Wolfgang Fünfstück sprangen kurzerhand in die Bresche und überließen den beiden Kameradschaften das denkmalgeschützte Gebäude im Obermarkt zur Errichtung eines Museums. Ein großer Teil der Exponate geht auf die Sammlung des vor zwölf Jahren verstorbenen Bayreuther Stadtrates Karl Neukam zurück.

Museumsleiter ist Hauptmann der Reserve Martin Götz. Weitere Informationen gibt es auf www.ofrmilitaermuseumwbg. klack.org.
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