08.03.2018 - 21:30 Uhr
Deutschland & Welt

Nach Schießerei an Schule in Alabama Schärfere Gesetze

Washington. Der US-Staat Florida ist in einer Reaktion auf das Massaker an einer Schule mit 17 Toten einer Verschärfung seiner Waffengesetze näher gerückt. Nach dem Senat verabschiedete am Mittwochabend auch das Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf, der das Mindestalter bei Waffenkäufen auf 21 Jahre anheben würde. Der Entwurf geht jetzt zur Unterzeichnung an Gouverneur Rick Scott.

von Agentur DPAProfil

Im Nachbarstaat Alabama starb am Mittwoch eine 17-Jährige bei einer "unbeabsichtigten Schießerei" an einer Schule. Zwei weitere Personen seien bei dem Zwischenfall verletzt worden, berichteten US-Medien. Die Schüsse an der Huffman High School in Birmingham seien am Nachmittag nach Unterrichtsende gefallen, hieß es. Die Umstände der "unbeabsichtigten Schießerei" wurden nicht erläutert, die Untersuchungen und Ermittlungen dauerten an. Der Gesetzentwurf in Florida sieht neben der Anhebung des Mindestalters von 18 auf 21 Jahren eine dreitägige Wartezeit bei den meisten Waffenkäufen vor. Außerdem soll es bestimmten Mitarbeitern an Schulen erlaubt werden, eine Waffe zu tragen. Bei dem Massaker an der Marjorie Stoneman Douglas High School in Parkland hatte ein 19 Jahre alter Ex-Schüler am Valentinstag 14 Jugendliche und drei Erwachsene erschossen.

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