11.03.2018 - 20:24 Uhr
Deutschland & Welt

Nach Tod einer 14-Jährigen in Berlin 15-Jähriger gesteht Messer-Tat

Ein 14 Jahre altes Mädchen wird getötet - in der Wohnung, in der es mit seiner Mutter wohnt. Der Fall löst Entsetzen aus. Nun haben die Ermittler den mutmaßlichen Täter.

Polizeifahrzeuge vor dem Tatort im Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen, wo eine 14 Jahre alte Jugendliche getötet worden war. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Bild: Paul Zinken/dpa
von Agentur DPAProfil

Berlin. Der gewaltsame Tod einer 14-Jährigen in Berlin scheint aufgeklärt - ein 15-Jähriger aus dem Bekanntenkreis hat gestanden, das Mädchen erstochen zu haben. Das teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Warum der deutsche Staatsangehörige die 14-Jährige demnach umbrachte, sei aber noch unklar.

Die Mutter hatte sie am Mittwochabend mit schweren Verletzungen in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Alt-Hohenschönhausen gefunden. Rettungskräfte konnten ihren Tod nicht mehr verhindern.

Die Polizei ermittelte im persönlichen Umfeld des Opfers. Am Sonntagmorgen nahmen Ermittler dann den 15-Jährigen in der Wohnung seiner Eltern fest. Über Stunden wurde er am Sonntag vernommen.

Am Montag soll der Junge einem Richter vorgeführt werden, der prüft, ob er in Untersuchungshaft kommt. Weitere Informationen zu dem 15-Jährigen gab die Polizei zunächst nicht heraus.

Das Verbrechen war am Donnerstag bekanntgeworden. Eine Obduktion in der Rechtsmedizin bestätigte den Verdacht eines Gewaltverbrechens.

Der Fall hatte große Bestürzung ausgelöst. In Berlin gab es im vergangenen Jahr laut Kriminalstatistik die wenigsten Fälle von Mord und Totschlag der vergangenen zehn Jahre. Von 91 Taten und versuchten Taten wurden 40 vollendet. Aufgeklärt wurden knapp 88 Prozent der Fälle.

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