11.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Ohne Samthandschuhe

von Redaktion OnetzProfil

Zum Krieg im Gaza-Streifen:

Aktuell am 5. August festgestellte 1838 tote Palästinenser sind eine ziemlich lange Strichliste. Die Täter dieses Massakers braucht man nicht mit Samthandschuhen anzufassen. Sie halten schon etwas aus. Kriegsverbrechen und Völkermord haben auf der Straftaten-Skala oberste Priorität.

Und so gibt es Menschen, die sich mit diesem massakrierten und bitterarmen Volk der Palästinenser solidarisieren, weil dieses Volk sich aus seinem Gefängnis heraus nicht wehren kann. Da darf man es nicht übelnehmen, wenn sich diese Menschen aus Sorge und Mitleid mit den Leidenden im Ton vergreifen. Denn man muss immer das Wesentliche im Auge behalten. Schon allein unsere Mitmenschlichkeit gebietet es uns, Leidenden zu helfen, wenn es auch oft nur in Form von Leserbriefen und Demonstrationen geschehen kann.

Wer weist eigentlich das bis an die Zähne bewaffnete Israel in die Schranken? Man bedenke, die Palästinenser haben ihre Heimat verloren und müssen zusammengepfercht in einem Freiluftgefängnis wohnen. Das "Totbomben" ganzer Familien in ihren Häusern, ist kein Kavaliersdelikt. Das ist Völkermord.

Argumente für das Abschlachten von Frauen, Männern und Kindern erschließen sich wohl kaum.

Barbara Blöderl, 92726 Waidhaus

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp