Patrozinium in Waldeck am 12. Mai - Kirche St. Johannes Nepomuk geweiht
Pfarrkirche einst Wallfahrtskirche

Waldeck. (hl) Die Pfarrei Waldeck begeht am Sonntag, 12. Mai, das Kirchenpatrozinium ihres Kirchenheiligen Johannes Nepomuk. Dem Festgottesdienst, bei dem Pfarrer Heribert Stretz den päpstliche Segen erteilt, schließt sich eine Prozession durch den Markt an.

Die Entstehung der Kirche geht auf Freiherr Ignaz Anton von Otten zurück, der auf Wunsch seiner Gattin Euphrasia, die eine große Verehrerin des 1729 heilig gesprochenen Johannes von Nepomuk war, zurück. 1730 wurde mit dem Bau begonnen und ein Jahr später, am 4. Juli, eingeweiht. Der Sohn des Erbauers Philipp Carl Erwin von Otten erfüllte den Wunsch seines Vaters und baute die Kapelle bis 1749 zur Wallfahrtskirche aus. Als der Alte Markt auf der Südseite des Schloßberges 1794 einer Brandkatastrophe mit samt der Pfarrkirche St. Anna zum Opfer fiel, schenkte Freiherr Franz Anton von Öxle, ein Großneffe des Gründers, die Wallfahrtskirche der Bürgerschaft des Neuen Marktes. Allerdings war da noch kein Kirchturm vorhanden. Er wurde erst im Jahr 1822 errichtet. Ermöglicht hatte dessen Erbauung Sigmund von Künsberg, ein Gutsherr aus Guttenthau.

Am 11. Mai, am Vorabend des Patroziniums, ist um 18 Uhr Aussetzung, Eucharistische Anbetung und Beichte, um 19 Uhr Vorabendgottesdienst sowie anschließend Eucharistische Anbetung und Beichte bis 21 Uhr.

Am Festtag selbst wird um 8.30 Uhr ein Rosenkranz gebetet. Um 9 Uhr beginnt der Festgottesdienst. Zum Abschluss des Patroziniumstages findet um 19 Uhr einen Maiandacht statt.
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