06.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Pkw-Maut zusätzliche Belastung

von Redaktion OnetzProfil

Zu den Pkw-Maut-Leserbriefen am 27. August:

Autofahren ist Luxus, das wissen wir alle, aber noch mehr Lasten den Autofahrern zuzumuten, liegt sicherlich nicht im Interesse des deutschen Volkes, geschweige denn von unseren Nachbarn. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass das Volk keinerlei Mitspracherecht besitzt, beispielsweise beim Soli: Keiner will ihn, und trotzdem ist er da.

Selbst unser Grundgesetz wird doch von unseren Politikern geradezu vergewaltigt, oder steht darin nicht, dass man auf eine Steuer keine Steuer erheben darf? Wie ist es mit dem Benzin für das Auto, damit ich in die Arbeit fahren kann? Selbst dieses ist mindestens drei Mal versteuert: Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Ökosteuer ... Man sagt nicht umsonst: "So lange man dem Deutschen sein Auto lässt, kann man mit ihm machen, was man will." Selbst bei der Euro-Einführung bin ich persönlich nicht gefragt worden, ob ich das überhaupt möchte, ebenso wenig meine Eltern.

Man verkauft mit seiner Stimme einfach seine Seele, und man hat trotzdem nichts zu sagen. Die Politik entscheidet über deinen Kopf hinweg. Wer weiß, ob die Maut kommen wird. Ich kann nur eines sagen: Für viele wäre sie eine zusätzliche Belastung, und viele würden daraufhin wohl eher ihren Job kündigen, weil sich hier nur noch ein Minus ergibt. Und meine ganz persönliche Meinung: So lange der Staat, die Städte und Gemeinden nicht in der Lage sind, die Straßen gut in Schuss zu halten, so lange sollten sie mal die Füße stillhalten. Oder bekomme ich vom Vater Staat oder den Kommunen neue Stoßfedern, wenn diese wegen Krater in der Straße kaputt gehen?

Stefan Beer, 92737 Weiden

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